"Der Tag, an dem die Erde stillstand"
Werbespot: Außerirdische sprengen Kölner Dom
Eine Szene, die an den 11. September 2001 und an den Einsturz des World Trade Centers erinnert: Die zwei 157 Meter hohen Türme des Kölner Doms werden gesprengt, die Kathedrale in Schutt und Asche. Mit diesen Bilder macht ein TV-Werbespot auf den neuen Kinofilm "Der Tag, an dem die Erde stillstand" aufmerksam.
Die Bilder sind von der Hollywood-Filmfirma "Twentieth Century Fox" für einen 90-sekündigen Werbespot gedreht worden, der im Privatfernsehen geschaltet wird. Zu sehen waren die Szenen, die nicht im Kinofilm auftauchen, am Mittwochabend auf ProSieben.
In dem Film muss die Wissenschaftlerin Dr.Helen Benson (Jennifer Connelly) einen Weg zu finden, das außerirdische Wesen Klaatu (Keanu Reeves), das geschickt wurde, um die Menschen zu zerstören, davon zu überzeugen, dass es sich durchaus lohnt, die Bewohner der Erde zu schonen. Allerdings hat der Zerstörungsprozess der Erde hat bereits begonnen - zum Beispiel in dem Spot in Köln. Neben dem Kölner Dom müssen in dem 90-Sekünder auch das Brandenburger Tor in Berlin und die Allianz Arena in München dran glauben.
Die Idee hinter dem Werbefilmchen: Nanobots, kleine alles zerstörende Maschinen, fallen über die Erde her. Erst fällt ihnen der Kölner Dom zum Opfer und zerfällt vor den Augen der Fernsehzuschauer zu Staub, bevor die Nanobots scheinbar in Echtzeit ins TV-Programm eindringen. Der Zuschauer ist live dabei, wie nach und nach das laufende Programm, also die Werbespots, an- und aufgefressen wird. Erst der abschließende Filmtrailer löst alles auf.
Spezielle Film-Trailer wurden aber nicht nur für Köln, sondern auch für München (zum Video) und Berlin (zum Video) gedreht.
(Erstellt am 11. Dezember 2008 - 11:19 Uhr; aktualisiert 11. Dezember 2008 - 19:46 Uhr)
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Kommentare
Ich finde, ihr seid hier
Ich finde, ihr seid hier sehr zurückhaltend. Ihr schreibt von "Szenen, die nicht im Kinofilm auftauchen", was doch wohl heißt: Der Kölner Dom kommt im Film gar nicht vor. Ich halte das für keine tolle Werbeidee, sondern für Volksverdummung.









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