Polizei stellte Statistik vor
Weniger Verkehrsunfälle in Köln
Anlass zur Beruhigung und zur Sorge gleichermaßen bietet der Bericht der Kölner Polizei über die Verkehrsunfälle in der Domstadt im vergangenen Jahr. Zwar ist die Zahl der Unfälle rückläufig, immer häufiger verunglücken aber Senioren auf den Straßen der Domstadt.
Etwa 40.000 mal hat es im Jahr 2008 auf Kölner Straßen gekracht und gesplittert, fast 6.000 Menschen wurden dabei verletzt, davon 700 schwer. 21 Menschen ließen im Vekehr ihr Leben. Diese Zahlen stellte Polizeipräsident Klaus Steffenhagen am Dienstag der Öffentlichkeit vor. Stolz machte es Kölns obersten Gesetzeshüter, einen Rückgang der Unfallzahlen von 7,5 Prozent verkünden zu können. Auch die Anzahl von Verletzten und Toten ist im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.
Anlass zur Sorge hingegen bereitet den Beamten um Helmut Simon, Chef des Verkehrsdezernates, vor allem die steigenden Unfallzahlen bei Senioren. Bei insgesamt sinkenden Unfallzahlen sind ältere Menschen immer häufiger beteiligt. Steffenhagen: "Senioren sind überwiegend mit dem Fahrrad oder zu Fuß in Unfälle verwickelt." Die Polizei wolle dieser Entwicklung mit Präventionsarbeit und Projekten begegnen.
(Erstellt am 18. Februar 2009 - 13:41 Uhr; aktualisiert 18. Februar 2009 - 14:45 Uhr)
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