Drittes Krankenhaus betroffen?

Weitere Vorwürfe gegen katholische Kliniken

Neue Vorwürfe gegen katholische Kliniken in Köln: Zum einen bestehen Zweifel an der Aussage, eine Erstvorsorge, mitsamt anonymer Spurensicherung, seien selbstverständlich, zum anderen ist offenbar ein drittes Krankenhaus des selben Trägers betroffen. 

Die Empörung war groß, als vergangene Woche bekannt wurde, dass einem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer sowohl vom Heilig-Geist-Krankenhaus, als auch vom St. Vinzenz-Hospital in Köln  Untersuchungen und Spurenaufnahme verweigert worden waren. Ein Missverständnis, erklärten die Kliniken und das Erzbistum Köln daraufhin, es werden alle Maßnahmen, außer die Verschreibung der "Pille danach" vorgenommen.

Nun bestehen ernste Zweifel an dieser Aussage: Der Sender Radio Köln berichtete am 21. Januar 2013 auf seiner Homepage, ihm läge ein Schreiben eines Arztes des Heilig-Geist-Krankenhauses vor. Darin hieße es, es werden keine Untersuchungen an Patientinnen nach einer Sexualstraftat mehr durchführt, da eine alleinige körperliche Untersuchung und Spurensicherung ohne das Angebot zur "Pille danach" aus ärztlicher Sicht sowohl medizinisch als auch ethisch nicht vertretbar seien. Beim Verstoß drohe den Medizinern die Kündigung.

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete darüber hinaus Ende letzter Woche, im St. Franziskus-Hospital in Ehrenfeld habe es im Frühjahr 2012 einen ähnlichen Vorfall gegeben. Auch hier sei einer vermutlich vergewaltigten jungen Frau Hilfe verweigert worden. Das St. Franziskus-Hospital befindet sich ebenfalls in Trägerschaft des Erzbistums Köln.

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Drittes Krankenhaus betroffen?
Weitere Vorwürfe gegen katholische Kliniken
Neue Vorwürfe gegen katholische Kliniken in Köln: Zum einen bestehen Zweifel an der Aussage, eine Erstvorsorge, mitsamt anonymer Spurensicherung, seien selbstverständlich, zum anderen ist offenbar ein drittes Krankenhaus des selben Trägers betroffen. 
http://www.koeln.de/koeln/weitere_vorwuerfe_gegen_katholische_kliniken_679668.html
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Kommentare

Ich kann die rzte gut

Ich kann die rzte gut verstehen, wenn sie die Behandlung verweigern. Ohne die Möglichkeit einer "Pille danach" macht die restliche Untersuchung nicht viel Sinn. schlimmstenfalls muss die Betroffene danach noch zu einem anderen Krankenhaus und die Geschichte nochmal erzählen.

In diesem Fall hatte die behandelnde Ärztin aber bereits ein Rezept ausgestellt, insofern schlimmer Fehler der Ärzte.

Die Hauptschuld (und ich meine "Schuld" hier durchaus im biblischen Sinn) hat aber die katholische Kirche zu tragen.
Ich warte immer noch auf eine theologische Ableitung der Kirche, warum in so einem Fall Empfängnisverhütung eine so schlimme Sünde ist, dass die Ärzte mit Rausschmiss bedroht werden.

Ich empfehle den Verantwortlichen auf jeden Fall nochmal die Lektüre des Neuen Testaments, insbesondere im Hinblick darauf, um welche Personen sich Jesus gekümmert und mit welchen Leuten er sich umgeben hat.

Bin grade aus der Kirche

Bin grade aus der Kirche ausgetretten! Geht mal garnicht, so ein verhalten !

"Liebe Deinen Nächsten wie

"Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst"
Diese Kirche liebt nur noch sich selbst!

Kirche ist geil!

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hmmmm - mein Fusspilz ist

hmmmm - mein Fusspilz ist quasi auch neu entstandenes Leben.
Mein Arzt lehnt jetzt die Behandlung ab! *heul

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