Bilanz
Weiberfastnacht: Wenig Polizei-Einsätze dank Glasverbot und Kälte
Weniger Wildpinkler, weniger Strafverfahren und fast keine Schnittverletzungen durch Glas: Polizei und Ordnungsamt zogen eine positive Bilanz zum Karnevalsauftakt in der Domstadt und loben das Glasverbot.
Bildergalerie: Weiberfastnacht 2010 - Die Jecken erstürmen die Domstadt
Polizei und Ordnungsamt berichten von einem weitgehend friedlichen Auftakt in den Kölner Straßenkarneval. Die Taktik des frühzeitigen Eingreifens sei, wie schon zur Sessionseröffnung im November, aufgegangen. Straftäter oder aggressive Betrunkene seien schnell aus dem Verkehr gezogen oder des Platzes verwiesen worden. Die Beamten erteilten 159 Platzverweise, 84 Karnevalisten landeten im Gewahrsam. 36 Schlägereien, aber auch Taschendiebstähle, Sachbeschädigungen und Beleidigungen beschäftigten die Polizei. Insgesamt wurden 99 Strafverfahren eingeleitet - rund ein Drittel weniger als im letzten Jahr. Einsatzleiter Volker Lange: "Wir sind zufrieden." Das Glasverbot habe die Polizeiarbeit erheblich erleichtert, einen entscheidenen Beitrag leistete wohl aber auch das Wetter: Wegen der Kälte seien insgesamt weniger Karnevalisten unterwegs gewesen.
Glasverbot: Jecken zeigten sich einsichtig
Über 200 freiwillige Helfer hatten die ankommenden Jecken auf das Glasverbot hingewiesen und diese gebeten, mitgebrachte Glasflaschen in den bereitgestellten Containern zu entsorgen. Die Feiernden hätten die Hinweise überwiegend bereitwillig aufgenommen und ihre Glasflaschen entsorgt, so der Bericht des Ordnungsamtes. Bis Mittags waren die Verbotszonen an der Zülpicher Straße und den Ringen nahezu glas- und scherbenfrei. Die Ordnungshüter zeigten sich bei der Durchsetzung des Verbots kulant: Das sogenannte "Zwangsgeld" von 35 Euro bei Verstößen musste von keinem einzigen Karnevalisten bezahlt werden. Vielmehr hätten die Jecken ihre Glasbehälter bereitwillig entsorgt. Auch die Kiosk-Betreiber hatten sich mit Alternativen eingedeckt und verkauften alkoholische Getränke in Plastikflaschen und Dosen. Nur ein einziger Betreiber hielt sich nicht an die Bestimmungen - auf ihn kommt nun ein Bußgeld von 1.000 Euro zu.
200 Wildpinkler weniger
Auch die Zahl der Jecken, die beim Verrichten ihrer Notdurft keine der bereitgestellten Toiletten nutzen wollten, ging massiv zurück: Das Ordnungsamt erwischte 42 Karnevalisten beim "wildpinkeln" und knöpfte ihnen ein Bußgeld von 35 Euro ab. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 247. Dies sei jedoch nicht nur auf die zusätzlich bereitgestellen Toiletten zurückzuführen, sondern auch darauf, dass die Beamten sich im wesentlichen auf die Durchsetzung des Glasverbots konzentrierten.
(Erstellt am 12. Februar 2010 - 11:10 Uhr; aktualisiert 12. Februar 2010 - 15:06 Uhr)
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Kommentare
kann jemand den text von
kann jemand den text von herrn krause übersetzten?
das Glasverbot war mehr
das Glasverbot war mehr als überfällig, dies zeit es bereits am donnerstag.
zum Wildpinkeln, wie so werden keine 4 Plastikwände zusammengeschraubt, mit einfachen rinen versehn und dies an einem kanalgully angeschlossen,
der durchsatz der herren würde sich vervielfachen und die frauen hätten mehr dixi wc s. (die kosten würden auch sinken)dreibis fünf mal am tag mit nem wasserschlauch durch und gut ist.




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