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Diesmal Jazz in allen Variationen

Zum 19. Mal: „Musik in den Häusern der Stadt“

Musik in Privathäusern: Diese Kölner Festival-Idee hat mittlerweile viele Nachahmer gefunden. Als „Musik in den Häusern der Stadt“ findet es in diesem Jahr schon zum 19. Mal statt . Rund 140 Musiker treten als Solist oder im kleinen Ensemble mit 41 Konzerten vom 3. bis 8. November in Kölner Wohnzimmern und Gewerberäumen auf. Es werden wieder über 2.000 Besucher erwartet.

Das Spektrum der dargebotenen Musik ist weit gefächert, reicht von Klassik über Weltmusik, Tango und Soul bis zu Jazz in all seinen Variationen. Es ist ein Festival, das vor allem dem schon etablierten und mit ersten Preisen ausgezeichneten Nachwuchs eine Bühne bieten will – und das nicht zu Dumpinghonoraren. Die Kölner Jazzsängerin Filippa Gojo (Köln-Stipendatin 2014 und in diesem Jahr Gewinnerin des Neuen Jazzpreises) weiß die intime Spielatmosphäre und die Nähe zum Publikum zu schätzen: „Das kitzelt etwas Anderes als sonst aus uns heraus.“

Auch die Gastgeber lassen sich überraschen. Ihre Musikwünsche werden in Absprache mit Festivalleiterin Elena Tzavara vom Kunstsalon erfüllt, der das Festival erfunden hat. Die Kölnerin Kathrin Frößler räumt in diesem Jahr ihr Wohnzimmer schon zum vierten Mal aus, und eigentlich ist sie kein Fan von Jazz. Im Vorjahr aber hatte sie das Alexander-Paeffgen-Trio zu Gast und schwärmt noch heute: „Unglaublich“. In diesem Jahr kehrt sie allerdings zur Klassik zurück und stellt die Pianistin Meri Tschabschili und der Ukrainischn Stargeiger Aleksey Semenenko vor.

Die bereitgestellten Räume reichen vom Wohnzimmer bis zur Halle eines Stahlhandels, bieten Platz für 30 bis 200 Musikfreunde. Und wenn im Programmheft steht „Achtung: Teilbestuhlt!“, dann weiß man: Zu der Musik kann man garantiert tanzen. Und dann wird auch getanzt. In diesem Jahr stehen dafür unter anderem die Engländerin Sarajane & Band, Ida Stein & Band, Who’s Pinki, oder Marvin Brooks (da gibt’s gleich „Nur Stehplätze!“).

Besonders stolz sind die Veranstalter, mit Anastasia Kobekina die gerade erst gekürte Gewinnerin des Tonali-Cello-Wettbewerbs präsentieren zu können. Für Freunde der Klassik dürfte Franz Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ eine Überraschung sein: Gastgeber Peter Tonger wird die Texte nicht singen, sondern rezitieren, begleitet von Birgit Erichson (Cello) und Elnara Ismailova (Klavier). Etwas Besonderes ist sicher auch das A-capella-Solo von Christian Padberg; Er vervielfältigt seine Stimme mit der Loop-Station. (js)

Die Karten kosten 20/13 Euro und sind nur über www.kunstsalon.de (Mo-Fr 10-13 Uhr) erhältlich. Dort kann man auch das Programmheft erhalten. Telefonische Anfragen (keine Kartenreservierung): 0221 / 963 099 82

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