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Opern-Highlight

Wir verlosen 3x2 Opernkarten für "La forza del destino"

Vier Akte große Gefühle sind es, die Verdi für seine mächtige Familiengeschichte "La forza del destino" aus der Feder flossen: Im erotischen Beziehungsgeflecht zwischen zwei Männern und einer Frau treten seelische Abhängigkeiten ans Licht, und Obsessionen schlagen in Mord und Totschlag um. Wir verlosen 3x2 Karten für das Highlight in der Kölner Oper.

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Donner und Doria! Selten setzte die Presse so einhellig zu Lobpreisungen einer Kölner Operninszenierung an wie zu "La forza del destino" (ital.: "Die Macht des Schicksals") im Programmjahr 2012: "Stimmlich und darstellerisch eine Wucht" titelte der Stadt-Anzeiger, die Inszenierung der Verdi-Komposition sei "packend und authentisch" (IOCO), ja, gar ein "Wunder" (Theater Pur).

Die Messlatte ist also in luftige Höhen gelegt, wenn Opern-Ensemble und Gürzenich-Orchester ab dem 18. Januar unter musikalischer Leitung von Will Humburg wieder antreten, um sich an Verdis collagehaftes Tableau des menschlichen Verirrens und Getrieben-Seins zu wagen.

Die Kölner Oper zeigt in ihrem Ausweichquartier "Oper am Dom" den Opern-Klassiker von Giuseppe Verdi und Textdichter Francesco Maria Piave in der ergänzten und korrigierten Neufassung, die 1869 die Mailänder Scala berauschte. Zeitlos aber der Konflikt: Wenn sich Leonora und Alvaro als Vatermörder in die Einsamkeit eines Klosters flüchten, weil ein nach Rache dürstender Bruder ihnen nachstellt, dann steigert sich Verdis Oper zur offenen Revolte gegen die Heilsversprechungen des Himmelreichs.

Geflüchtet, aber nicht in Sicherheit

Stattdessen ist die Macht des Schicksals programmatisch, die in der zerstörerischen Kraft von Liebe und Verzweiflung ihre ganze Unentrinnbarkeit offenbart: Leonora und Alvaro können vor der Gerechtigkeit davonlaufen, ihr aber nicht entkommen. Sie können sich in Einsiedelei und Illusionen flüchten, dort aber nicht verstecken. Sich verkleiden, aber kein neues Leben überstreifen.

Letztlich verweist Verdi über die drei miteinander verflochtenen Einzelschicksale auf den Mensch als unreflektierte Masse: Wie sie dem Rausch des Fortschritts verfallen auf Gewalt und Macht drängt, und die Konsequenzen ihrer Affekte immer nur konzentriert als einzelnes Menschlein erfährt.

Regisseur und Dramatiker Olivier Py inszeniert die kontrastreiche Dynamik zwischen mitreißenden Massenaufläufen, in denen zum Krieg aufgehetzt wird, und den Sehnsucht nach Frieden beschwörenden idyllischen Klosterszenen. Der Theaterschaffende, der von 2007 bis 2012 als Intendant dem Pariser Théâtre de l’Odéon vorstand, wird 2014 auch das Festival von Avignon leiten. (Fotos: Paul Leclaire)

Weitere Informationen zur Verdis "Die Macht des Schicksals"

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