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Filmstart am 21. Januar 2016

“Alaaf You“: Kölns Jecke als Kinostars

Kölns erster user-generated Dokumentarfilm über den Karneval ist bereit für die Kinos. Noch gut einen Monat dauert es, bis der Streifen anläuft. Bei der Pressevorführung am Freitag gab es schon erste Bilder zu sehen.

„Wir sind in den letzten Zügen", erklären die Autoren und Produzenten Eric Benz und Baris Aladag bei der Pressevorführung am 18. Dezember 2015 im Off-Broadway Theater. „Wir arbeiten derzeit noch am Sound und am Abspann, aber der Schnitt ist final", freuen sich die beiden, die nur für einen kurzen Besuch Zeit hatten, bevor es wieder ins Studio ging.

Bildergalerie: Alaaf You

„Alaaf You - Eine Stadt dreht durch" ist nicht nur ein Film, sondern ein multimediales Projekt rund um die Karnevals-Session 2013/14. „Der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt mit all den Kölnern da draußen", wie Eric Benz es formuliert. Es ist aus der Motivation heraus entstanden, das Gefühl des Karnevals einzufangen, statt nur die Bilder des bunten Treibens zu zeigen.

Alaaf you: hier den Trailer ansehen!

Aloah! Homosexuelle auf der Damensitzung

Das ist ihnen gelungen: Der 90-minütige Zusammenschnitt selbstgedrehter Videosequenzen begleitet die Karnevalisten durch die jecken Tage. Zu den „Hauptdarstellern" gehört ein in Berlin lebender Kölner, der sich am 11.11. um 4:30 Uhr von der Hauptstadt aus nach Köln macht, um pünktlich um 11:11 Uhr zur Sessionseröffnung am Alter Markt zu sein.

Zu sehen sind außerdem Homosexuelle, die sich im Frauenkostüm auf eine Damensitzung schleichen und erklären, worum es beim Karneval eigentlich geht; Darth Vader und ein Punk, die auf der Zugtoilette anstoßen; ein Ziehharmonika spielendes Schaf, das die Wartenden in der Schlange vor Kölns Kneipe „Unkelbach" unterhält; Karnevalsbabys, die ihren ersten Rosenmontag erleben; die 99-jährige Oma Isa, die ihr Karnevalskölsch vor dem TV schlürft; ein schwarzer Mops im pinken Prinzen-Kostüm; Kölner Skifahrer, die als Schneewittchen verkleidet die Piste herabsausen - und sogar Angela Merkel hat es in den Film geschafft.

Mit im Tourbus und auf der Bühne

Der Anblick der allzu vertrauten Szenen bringt sicher jeden Jeck zum Schmunzeln. Die zahlreichen Aufnahmen hinter den Bühnen und die Kurzinterviews mit Karnevalisten und Flüchtigen bieten jedoch auch Karnevalskennern neue Einblicke. So wird beispielsweise das Dreigestirn auf einem Besuch nach Berlin begleitet und Wolfgang Niedecken verrät Sänger Clueso, was er vom Karneval hält. Die Blauen Funken, Brings und der Präsident des Kölner Festkomitees nehmen uns mit in ihren Bussen zum nächsten Auftritt und beweisen, dass Karneval nicht nur Vergnügen, sondern auch harte Arbeit bedeutet.

Der Film zeigt ein erbarmungslos ehrliches Bild der vielen Facetten des Kölner Karnevals. Die verwackelten Aufnahmen und die teils mindere Qualität der Videos tragen dabei nur zum Charme des Films bei.

Musikalisches Highlight ist neben den Karnevals-Hits sicher Clueso, der die Musik zum Film beisteuert und am 11.11. zusammen mit seiner Band und Musiker-Kollegen Patrice auf der Karnevalsmeile Zülpicher Straße ein Ständchen hält.

Unser Fazit: Ansehen lohnt sich - sei es zur Einstimmung auf die anstehenden Karnevalstage oder um vom Kinosessel aus zu lernen, wie sich Kölns Karneval eigentlich anfühlt. (Foto: Fotografie Joachim Rieger/ M. Kleinen)


 

 

 

 

 

 

 

 

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