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Theatertipps für die Woche vom 13. Juni

koeln.de-Tipps: Das Beste aus Kölner Theatern

Jede Woche neu stellt koeln.de sehens- und hörenswerte Höhepunkte aus dem Kölner Kulturleben vor. Dies sind unsere Tipps für die Woche vom 13. bis zum 19. Juni 2011.  

Werther (Theater / Theater im Bauturm)

Ginge es nach seiner Mutter, müsste Werther einen „anständigen“ Beruf lernen. Doch der junge Mann will Künstler werden und flieht aufs Land, um sein „Paradies“ zu finden. Dort lernt er Lotte kennen. Schnell erkennen die beiden ihre Seelenverwandtschaft. Werther verfällt einem Liebesrausch – bis Lottes Verlobter Albert auftaucht. Werther zieht sich zurück, verlässt das Land. Als er wieder zurückkehrt, hat Lotte Albert geheiratet. Nicht im Traum würde es ihr nun einfallen, die bürgerlichen Konventionen zu verletzen und Albert zu verlassen. Werther begeht Selbstmord.

Nach seinem Erscheinen 1774 wurde Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ schnell zu einem Bestseller. Rüdiger Pape hat ihn für das Theater im Bauturm dramatisiert. Gut gespielt und kurzweilig aktualisiert, zeitgemäß, ohne anbiedernd zu sein – so lobten Kritiker die Inszenierung. Am kommenden Wochenende steht das Stück zum letzten Mal auf dem Spielplan.

Theater im Bauturm – 19. und 20.6., Aachener Str. 24-26, 50674 Köln, Karten: Tel. 0221 / 52 42 42, www.theater-im-bauturm.de

Petersberg I (Theater / Innenstadt)

Seit über 60 Jahren schwelt der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Immer wieder wird über eine Lösung verhandelt. Doch was passiert hinter den Kulissen tatsächlich? Welche persönlichen Einstellungen und Schicksale spielen eine Rolle, wie präsentiert sich jede Seite der Öffentlichkeit? Das zeigt das Theaterstück „Petersberg I“ am Beispiel einer fiktiven Friedensverhandlung unter Vermittlung der EU. Die Zuschauer werden dabei auf sehr sensible in die Handlung miteinbezogen.

Im vorigen Jahr erhielt „Petersberg I“, eine Produktion der freien Gruppe Futur3, gleich zwei Kölner Theaterpreise: Es wurde als bestes politisches und als bestes Erwachsenenstück ausgezeichnet. Nach den jetzt angekündigten Vorstellungen sind keine weiteren geplant.

Etwas kompliziert organisiert ist der Ablauf: Jedem Zuschauer – pro Aufführung nur 30 – werden individuelle Anfangszeit und Startort zugeteilt. Ohne telefonische Anmeldung geht es deshalb nicht. (Foto: Futur 3)

Futur 3 – 19.-21.6., die Anfangszeiten verteilen sich jeweils auf die Zeit zwischen 17.45 und 20.30 Uhr, das Stück dauert etwa 70 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit der Dramaturgin oder anderen Zuschauern zu diskutieren. Informationen und Kartenbestellungen: Tel. 0157 / 86 54 52 32, info@freihandelszone.org

Kafkas Welten (Theater / Theater am Sachsenring)

Franz Kafka ist einer der geheimnisvollsten Schriftsteller. Rätselhaft und abgründig sind seine Werke, und „kafkaesk“ ist das Standardwort, wenn man heute dunkle Ungewissheit und unerklärbare Bedrohungen beschreiben will. Regisseur Joe Knipp unternimmt den Versuch, „Kafkas Welten“ wieder in den Alltag zurückzuführen. Ausgangspunkt ist die Erzählung „Die Verwandlung“, vielen sicher noch unangenehm aus der Schule erinnerlich, in der sich ein junger Mann in ein „ungeheueres Ungeziefer“ verwandelt. Knipp interpretiert dies als Aufstand eines Kindes gegen einen autoritären Vater.

Das Ein-Mann-Stück mit David Koch wurde nach seiner Premiere vor drei Jahren begeistert gefeiert. „Ein lyrischer Schwebezustand zwischen Familienanalyse und einer parabel über Bürokratie“, hieß es etwa oder „durch die mehrfache Brechung der Hauptfigur finden Knipp und Koch einen zeitgemäßen Zugang zu Kafkas verrätselten Texten“. Gut, dass das Stück nach langer Pause wieder zu sehen ist. (Foto: Wolfgang Weimer)

Theater am Sachsenring – 16. bis 18.6. jeweils 20 Uhr, Sachsenring 3, 50677 Köln, Tel. 02 21/ 31 50 15, Fax 0221/ 31 69 74, E-Mail: theater.am.sachsenring@t-online.de, www.theater-am-sachsenring.de

Onlinespiele

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