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Schauspiel Köln

Die Spielzeit 2010/11 wird kritisch und klassisch

Aufbau und Zerstörung, Schulden, Korruption und mafiöse Verbindungen: In der kommenden Schauspiel-Spielzeit 2010/11 präsentiert Intendantin Karin Beier 15 neue Inszenierungen, die mit einem Augenzwinkern auch auf Köln bezogen werden können.

"Wir wollten wie immer einen sehr Köln-spezifischen Spielplan gestalten", erklärte Intendantin Karin Beier auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, bei der sie das Programm der kommenden Spielzeit 2010/11 präsentierte.

Ein Theater müsse stets kritisch auf Situationen eingehen - viele der Stücke, die in den kommenden Monaten am Offenbachplatz Premiere feiern, können daher nicht mit einem Augenzwinkern auf die momentanen Geschehnisse in der Stadt bezogen werden. 

Den Beginn macht dabei am 29. Oktober 2010 die Trilogie aus "Das Werk", "Im Bus" und "Ein Sturz" der österreichische Literatu-Nobelpreisträgerin  Elfriede Jelinek, bei der Beier selbst Regie führen wird.  Es geht um den ewigen Kampf des Menschen mit der Natur, die sich irgendwann dagegen wehrt, durch Staudämme oder Tunnel angegriffen zu werden - und als Konsequenz Häuser und Straßen einstürzen lässt, wobei nicht selten Menschen den Tod finden. 

Beckett, Brecht und Brinkmann

Neben den Uraufführungen von Elfriede Jelinek stehen 14 weitere Premieren auf dem Programm. So inszeniert Suse Wächter mit "Agrippina - Die Kaiserin aus Köln" am 27. November in der Schlosserei ein "Römisches Hysterienspiel mit Puppen und Sandalen", während Regisseur Stefan Nagel im Juni 2011 den popkulturellen Roman "Keiner weiß mehr" des 1975 verstorbenen Wahl-Kölners Rolf Dieter Brinkmann auf die Bühne bringt.

Literarische Klassiker nehmen aus Tradition ebenfalls einen großen Platz ein im Spielplan des Schauspiel Köln. So widmet sich Karin Henkel mit "Der Kirschgarten" ab dem 14. Januar 2011 einer gesellschaftskritischen Tragödie aus der Feder von Anton Tschechow, während Katie Mitchell sich ab dem 18. Februar an den sehr experimentellen Roman "Die Wellen" von Virginia Woolf wagt. Mit der "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht und "Warten auf Godot" von Samuel Beckett finden sich weitere Theater-Klassiker im neuen Spielzeitheft. 

Aufgrund des Ratsbeschlusses für die Sanierung des Schauspielhauses findet die Spielzeit 2010/11 in den Räumlichkeiten am Offenbachplatz statt. Der Umzug in die Interimsstätten ist für den Sommer 2011 geplant. (js)

Das Heft für die Spielzeit 2010/11 liegt ab sofort im Schauspielhaus aus. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.schauspielkoeln.de

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