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"Ein Kulturschock?"

FC-Karnevalssitzung mit Baby, Untoten und Conchita Wurst

Auf seiner Karnevalssitzung schöpfte der 1. FC Köln kostümmäßig aus dem Vollen: Untote, die an den Dias de los Muertos oder Voodoozauber erinnern, ein süßes Baby, ein kämpferischer Gladiator und sogar Conchita Wurst feierten ausgelassen.

Von Tobias Gonscherowski

Auf der Karnevalssitzung des 1. FC Köln im Maritim übertrafen sich Spieler, Trainer und Vorstand in Sachen Einfallsreichtum. Eine Kostümsitzung stand auf dem Programm, die Protagonisten hielten sich daran und bewiesen erstaunliche Kreativität bei der Wahl ihrer Verkleidungen. Während die Führungsriege einheitlich als Untote im schwarzen Anzug und mit krass-schauriger Halloween-artiger Gesichtsbemalung erschien, wühlten sich die Spieler quer durch die Kostümkiste.

Den Anfang machte Yannick Gerhardt, der als Gladiator erschien. Thomas Keller glänzte als Tim-Wiese-Parodie mit Perücke, ausgestopftem Wiese-Werder-Trikot, Stirnband und Sonnenbrille. Dominique Heintz mimte das Baby mit Schnuller im Mund, Frederik Sörensen gab den Piraten und Kevin Vogt den Jäger. Den Vogel schoss Pawel Olkowski als großartiges Conchita-Wurst-Double ab.

Bildergalerie: Karnevalssitzung des 1. FC Köln im Jahr 2016

"In Hamburg wartet die nächste Beute"

Sportlich kam gleich eine mehrköpfige FC-Gang daher: Unter anderem Jonas Hector, Leonardo Bittencourt, Simon Zoller und Anthony Modeste wollten als Baseballer punkten. Marcel Risse huldigte als Tennisspieler der frisch gebackenen Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber, Philipp Hosiner mimte mit Rasta-Perücke American-Football-Legende Marshawn Lynch. Vom RTL-Straßenfeger "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" ließen sich Timo Horn und Dominic Maroh inspirieren. Sie kamen mit Schlapphut und T-Shirt samt imaginärer 0139-Telefonnummer.

So lustig das Vorspiel war, so stimmungsvoll ging es im Saal weiter. Einziger FC-Redner war Präsident Werner Spinner, der als Saisonziel 40 Punkte ausrief und erstmals öffentlich seine Bereitschaft signalisierte mit seinem Vorstandsteam weiter machen zu wollen. "In Hamburg wartet die nächste Beute", tönte Spinner weiter. Für so manchen Karnevalsunerfahrenen Spieler mag die Veranstaltung "ein Kulturschock" gewesen sein, vermutete der gebürtige Kölner Timo Horn. "Aber der Karneval gehört eben in Köln genauso dazu wie der FC." (Foto: Tobias Gonscherowski)

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