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Jahreswechsel 2017

So wollen Polizei und Stadt für Sicherheit an Silvester sorgen

Böllerfreie Domschutzzone, Videoüberwachung, mehr Licht und hohe Polizeipräsenz - wir geben einen Überblick, wie Polizei und Stadt für mehr Sicherheit an Silvester sorgen wollen.

Damit die Kölner und Stadtbesucher unbeschwert ins Jahr 2017 feiern können, haben die Stadtverwaltung, die Landespolizei und Bundespolizei ein umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet. Wir geben einen Überblick über die geplanten Maßnahmen.

Mehr Sicherheit - das plant die Kölner Polizei

"An Silvester 2016 wird die Öffentlichkeit eine starke Polizeipräsenz sehen", betont Polizeipräsident Jürgen Mathies. Circa 1500 Beamte werden im Einsatz sein, darunter 900 aus den Direktionen sowie fünf Hundertschaften der Bereitschaftpolizei. Rund 300 Polizisten werden in Dreierteams im Domumfeld, am Hauptbahnhof, in der Altstadt, an der Rheinuferpromenade, dem Rheinboulevard und im Rheinpark sowie auf der Deutzer Brücke und der Severinsbrücke für die Menschen ansprechbar sein. Sie werden leuchtende Jacken tragen und damit gut erkennbar sein.

Via neuester Videotechnik - installiert an zwei Beleuchtungsmasten auf dem Bahnhofsvorplatz - werden Live-Bilder der Silvesternacht zum Planungsstab ins Polizeipräsidium gesendet. An weiteren Orten werden darüber hinaus mobile Kameras eingesetzt. U.a. auf der Rheinuferstraße werden Betonsperren eingerichtet, die private Feierlichkeiten am Rheinufer vor möglichen LKW-Attentaten schützen sollen.

Für eine bessere Kommmunikation setzt die Kölner Polizei auf die sozialen Medien Facebook und Twitter, außerdem ist die Pressestelle zur schnellen Weitergabe von relevanten Informationen durchgängig besetzt.

Das Sicherheitskonzept der Bundespolizei

Die Bundespolizei wird in den Bahnhöfen und Zügen in NRW mit 800 Beamten präsent sein. Neben Uniformierten Beamten kommen vor allem auch zivile Kräfte und (bei Bedarf) Spezialkräfte zum Einsatz. Allein in Köln wird die Einsatzstärke verfünffacht, berichtet Wolfgang Wurm, Präsident der zuständigen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin.

Im Bedarfsfall kann die Bundespolizei auf einen Hubschrauber und Spezialfahrzeuge zurückgreifen, außerdem werden - wenn nötig - Zugangskontrollen zu den Bahnhöfen durchgeführt.

Zur besseren Kontrolle der Bahnsteige wurden 200 neue Kameras installiert, außerdem sind die diensthabenden Beamten mit Bodycams ausgestattet. Auf den Bahnhofvorplätzen am Hauptbahnhof und in Deutz werden mobile Bundespolizeiwachen eingerichtet und somit Ansprechstellen für die Bürger und Touristen geschaffen.

So will die Stadt für Sicherheit sorgen

Rund um den Kölner Dom richtet die Stadt Köln eine "böllerfreie Zone" ein (Dom-Schutzzone als PDF), in die keine Pyrotechnik mitgenommen werden darf. Der Bereich wird zum Schauplatz einer multimedialen Lichtinszienierung des Künstlers Philipp Geist. Mit hüfthohen Drängelgittern und kontrollierten Zugängen soll ein Abbrennen von Feuerwerkskörper rund um den Dom verhindert werden.  




Bildergalerie: Domschutzzone

Aus Sicherheitsgründen sperrt die Stadt den Zugang zur Hohenzollernbrücke, ebenso wird die Freitreppe des Rheinboulevards für Fußgänger abgeriegelt. Hier sollen - organisiert von der Stadt - bengalische Silvester-Lichter zu sehen sein.

Zusatzbeleuchtung soll neuralgische Bereiche erhellen. Hierzu zählen insbesondere der Bahnhofsvorplatz, der Breslauer Platz, das Domumfeld, der Rheingarten und die Zülpicher Straße.

Die Stadt Köln wird mit insgesamt rund 600 Kräften des Ordnungs- und Verkehrsdienstes sowie 250 Ordnern privater Sicherheitsdienste in der Kölner Innenstadt vertreten sein. Außerdem sind 438 Feuermänner- und frauen und Einsatzkräfte des Rettungsdienst im Dienst. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie setzt 20 Streetworker von 18 bis 02.00 Uhr für hilfesuchende Jugendliche und junge Erwachsene ein. Außerdem wird von 21 Uhr bis 3 Uhr ein Beratungsmobil als Anlaufstelle für Frauen und Mädchen auf dem Alter Markt eingerichtet. Das Beratungsmobil ist unter der Rufnummer 0221/221-27777 zu erreichen. Das Ausländeramt hat einen Sonderdienst in seinen Büroräumen eingerichtet.

Teamwork - so soll's funktionieren

Die Umsetzung des gesamten Sicherheitskonzeptes wird aus einem Koordinierungsstab im Rathaus unter Leitung des Amtes für öffentliche Ordnung gesteuert. Hier werden neben Vertretern der Kölner Polizei, Bundespolizei und der Hilfsorganisationen auch Verbindungspersonen des privaten Ordnerdienstleisters sitzen. Im Koordinierungsstab fließen alle Informationen zusammen, werden bewertet und es werden entsprechende Maßnahmen veranlasst (Foto: imago/Ralph Peters)

 

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