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Premiere von Tanguera

Siebzigminütiger Tango Argentino in Kölle

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Haben sie jemals einen Tango unter Männern oder gar zu dritt gesehen? Wenn nicht, bietet Tanguera ab sofort Gelegenheit dazu. Bis zum 28. Juli ist die weltweit erfolgreiche Tangoproduktion aus Buenos Aires in der Philharmonie zu erleben. koeln.de war bei der Premiere am Mittwochabend dabei.

Um 20 Uhr begann "Tanguera" mit argentinischen Bandoneon-, Gitarren- und Pianomusik. Klänge, die in der Philharmonie hohen Seltenheitswert haben. Die gesangliche Eröffnungssequenz des "Tanzmusicals" lenkte die Erwartungen der Zuschauer zunächst in eine falsche Richtung: im gesamten Stück gibt es nur vier gesungene Lieder zu hören - "zu wenig" würden eingefleischt Musical-Fans sagen. 

Dennoch wagt sich Taguera an etwas heran, was für Tango-Produktion selten ist - das Erzählen. Mit präzisen Blicken und Gesten und dem alles beherrschenden Tanz macht Tanguera eine authentische Geschichte aus dem Buenos Aires der Jahrhundertwende erlebbar. Anhand der Titelrolle, der jungen Immigrantin Giselle (dargestellt von: Leticia Fallacara), wird das Schicksal vieler Frauen dargestellt, die in La Boca, einem berüchtigten Hafenviertel, zur Prostitution gezwungen werden. Gleichzeitig erzählen die 30 Tänzer fast unmerklich auch die Geschichte des Tango selbst, dessen Weg sich durch die Gesellschaft, vom Milieu bis hin zur Oberschicht erschließt.

Die Zuschauer lernen über siebzig Minuten hinweg den Facettenreichtum des Tangos kennen. Sie sehen, dass Tango nicht nur als Paar funktioniert, sondern auch solo, unter Männern, Frauen und sogar zu dritt. Sie lernen, dass Tango gleichermaßen gefühlsvoll und voller Adrenalin sein kann. Authentisch und fesselnd macht Tanguera die Auswahl der Tänzer: Es stehen nicht nur "junge Hüpfer" auf der Bühne, tanzerfahrene Damen und Herren um die Vierzig verleihen Tanguera Reife und Glaubwürdigkeit.

Große Faszination löst die präzise Fußarbeit der Tänzer aus: Sekündliche wechseln die Positionen und Schritte der Tanzpassagen, die ohne Unterbrechung bis zu zehn Minuten andauern. Trotz dieser anspruchsvollen Choreografie war am Premierentag kein einziger Schrittfehler zu entdecken - bei der Livemusik sicherlich eine Herausforderung, der nur absolute Profis gewachsen sind.

Schaulaufen auf dem roten Teppich

Keine Premiere ohne Promis. Natürlich ließen sich auch bei der Erstaufführung von Tanguera beim Sommerfestival 2013 bekannte Gesichter blicken. Marie-Louise alias "Mutter Beimer" aus der Lindenstraße ließ es sich nicht nehmen die professionellen Tangotänzer aus Argentinien zu bestaunen, schließlich habe sie im Rahmen der Dreharbeiten auch schon einmal Tanzunterricht genossen, verriet sie koeln.de. Gekonnt in Pose setzten sich auch Roman Frieling, der Ex-Juror der TV-Sendung Let's Dance, und Sängerin Maite Kelly. Die Ehefrau von Oberbürgermeister Jürgen Roters, Angela Roters, kam ohne ihren Gatten, ließ sich stattdessen mit NRW Finanzminister Norbert Walter Borjans ablichten.

Eintrittskarten für Tanguera in der Philharmonie Köln vom 16. Juli bis 28. Juli 2013 sind ab 35, 50 Euro erhältlich unter +49 (0) 221 / 280 280, bei KölnTicket im Internet sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. 

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