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Open-Air-Saison beginnt im Mai

70 x Tanzbrunnen - von Brings bis ZZ Top

Am 9. Mai beginnt im Kölner Tanzbrunnen nicht nur die Open-Air-Saison, sondern auch die Jagd nach einem neuen Besucherrekord. Damit dies gelingt, haben die Veranstalter wieder ein buntes Programm zusammengestellt – mit Konzerten, Festivals, Talentproben und erstmals auch jeder Menge Motorrädern.

Von Cora Finner 

530.000 Besucher strömten im Sommer 2013 in den Tanzbrunnen am Deutzer Rheinufer – und damit so viele wie nie zuvor. Doch Kölnkongress-Geschäftsführer Bernhard Conin sieht das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. „Wir hoffen, dass 2014 ein neues Rekordjahr wird. Schließlich würde das bedeuten, dass den Leuten unser Programm gefallen hat.“ Die Auswahl ist zumindest schonmal riesig. Rock- und Popkonzerte, Festivals, Talentproben oder Märkte – insgesamt finden in dieser Open-Air-Saison fast 70 Veranstaltungen statt.

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Den Auftakt macht am 9. Mai traditionell Linus mit seiner Talentprobe. Seit 23 Jahren gibt der Sänger und Moderator bei der Sichtung hoffnungsvoller oder auch hoffnungsloser Talente alles. So auch in diesem Sommer, in dem – ganz zur Freude von Linus – „talentprobentechnisch alles beim Alten bleibt“. Offiziell eröffnet wird die Open-Air-Saison am Samstag, 12.Mai mit einem Brings-Konzert und anschließendem Höhenfeuerwerk. 

Von harten Kerlen bis Soul-Diven

Für echte Biker-Stimmung sorgt das Motorradtreffen Harley Dome Cologne (24, Mai), dass in diesem Jahr erstmal in Köln stattfindet. Höhepunkt des Tages ist ein 18 Kilometer langer Zweirad-Parcours mitten durch die Domstadt. „Dazu haben sich schon weit über 1.000 Motorradfahrer angemeldet“, freute sich Christoph Kuckelkorn, der, wie er selber sagt, nicht nur Zugleiter und Bestatter sondern auch leidenschaftlicher Harley-Fahrer ist. Doch wer glaubt, hier seien nur Rocker und harte Kerle erlaubt, der irrt. „Wir veranstalten rund um die Harleys einen spannenden Tag mit Livemusik, Shopping und typisch amerikanischem Essen für die ganze Familie“, so Kuckelkorn.

Es folgen Konzerte mit deutschen Künstlern wie Nena (8. Juni), Diether Thomas Kuhn (29. August), Max Herre (4. September) oder Helge Schneider (6. September). Aber auch die Liste der international bekannten Namen lässt sich in diesem Tanzbrunnen-Sommer wieder einmal sehen. Darunter sind Soul-Queen Lisa Stansfield (19. Mai), Rock-Urgesteine wie The National (11. Juni) oder ZZ Top (20. Juni) und die finnische Band Sunrise Avenue (11. Juli), um nur einige zu nennen.

Gothic trifft die wilden Siebziger

Natürlich bringen auch die Kölner Lichter (19. Juli) den Nachthimmel wieder zum Strahlen. Thema des diesjährigen Feuerwerks: Die wilden Siebziger. Doch nicht nur in der Luft, auch auf der Bühne wird das bunte Jahrzehnt wieder lebendig – und das nicht zuletzt dank Moderator Guildo Horn. Wer es lieber düster mag, der kommt beim zweitägigen Amphi-Festival (26. Und 27. Juli) mit zahlreichen Stars der Gothic- und Electronic-Szene wie Eisbrecher, Lacrimosa oder Front 242 auf seine Kosten.

Für die „kölschen Tön“ am Tanzbrunnen sorgen neben Brings auch Cat Ballou (12. Juni) und Kasalla (24. August). Zwar sind beide Bands am Tanzbrunnen bereits bestens bekannt, doch in diesem Sommer spielen sie hier erstmals eine eigene Show. „Und das pünktlich zu unserem 3. Geburtstag“, freute sich Kasalla-Sänger Bastian Campmann auf eine „tolle Party, viele Zuschauer und jede Menge frische Luft“. Aber auch die Bläck Fööss, gastieren im unglaublichen 39. Jahr in ihrem „Wohnzimmer“. Am 30. August feiern sie ein Fest für die ganze Familie, das anlässlich ihres 44-jährigen Bandjubiläums unter dem Motto „4 mal 11“ steht. Zum Abschluss des Konzerte-Sommers feiert am 13. September die legändere Stunksitzungs-Band Köbes Underground ihre Open-Air-Party, bei der es alles gibt „nur kein FC-Lied“, wie Sänger Ecki Pieper verriet. Und das aus gutem Grund: „FC-Lieder spielen wir nur so lange der Verein in der 2. Liga spielt. Und das ist im September hoffentlich nicht mehr der Fall“, lachte er.

Märkte, Musik und Klaaf – zum Nulltarif

Abgerundet wird das Open-Air-Programm im Tanzbrunnen durch zahlreiche Märkte und musikalische Veranstaltungen mit freiem Eintritt. In den Monaten von Mai bis Oktober lädt etwa der Fischmarkt zum Schlemmen und Bummeln ein. „Den kann ich nur empfehlen“, konnte es KoelnKongress-Geschäftsführer Conin kaum erwarten. „Erst ein Matjesbrötchen, dann irgendwas mit Kabeljau und zum Abschluss einen Pfannkuchen. Das hat bei mir schon fast Tradition.“ Außerdem dürfen sich die Besucher auf den Blumen- und Gartenmarkt sowie auf „Musik und Klaaf im Tanzbrunnen“, moderiert von Bruno Eichel, freuen. Worauf sich Conin in diesem Jahr am meisten freut, konnte er gar nicht so richtig sagen. „Jede Veranstaltung hat ein ganz anderes Publikum und eine andere Atmosphäre. Ich würde mir am liebsten alles angucken.“

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