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Publikum feierte Ex-Beatle

Paul McCartney begeisterte in der Lanxess-Arena

Bei seinem ersten von zwei Kölner Konzerten begeisterte Paul McCartney 15.000 Fans in der ausverkauften Lanxess-Arena. Der Ex-Beatle nahm das Publikum am Mittwochabend mit auf eine Reise durch 50 Jahre Musikgeschichte.

Paul McCartney betrat die Bühne im Henkelmännchen im klassischen dunkelgrauen 60er-Jahre-Anzug und eröffnete seine knapp dreistündige Reise durch ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte mit "Magical Mystery Tour" und "Drive My Car". Mehr als 30 Songs zelebrierte McCartney mit seiner vierköpfigen Band, darunter legendäre Hits aus dem Repertoire der weltberühmten Fab Four, Stücke aus seiner Zeit mit den Wings und seinen diversen Solo-Alben sowie neue Kompositionen.

Keine Ruhepause gönnte sich der gebürtige Liverpooler, während er auf einer gewaltigen, aber sparsam dekorierten Bühne zu "Let Me Roll It", "Eleanor Rigby", "Band On The Run", "Back In The U.S.S.R.", "Paperback Writer", "Day Tripper", "Lady Madonna", "Helter Skelter", "Get Back" und "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" rockte.

Dass McCartney auch nicht mehr als eine schlichte Bühne, ein Instrument und seine Musik braucht, bewies er insbesondere in den stillen Passagen der Show: Einzig mit einer Akustik-Gitarre spielte er das berührende und stimmlich anspruchsvolle "Blackbird". Vollends glücklich, teils mit Tränen in den Augen, waren die Fans, als er seiner verstorbenen Frau Linda das sanfte "My Love" widmete. Vor seinen ebenso verstorbenen Freunden John Lennon und George Harrison verneigte er sich mit "Here Today" beziehungsweise "Something" mit Ukulele und schien dabei selbst tief ergriffen.

Riesenhits und liebevolle Anekdoten

Weiterhin spielte der Bassist "Yesterday", "A Day In The Life" und "Give Peace A Chance" und seltene Lieder wie "Jet", "Only Mama Knows", "Flaming Pie", und "Got To Get You Into My Life", garniert mit liebe- wie respektvollen Anekdoten über seine Wegbegleiter Jimi Hendrix und Eric Clapton.

Schließlich hauchte McCartney am Klavier die Kuschelnummern "The Long And Winding Road" und "Let It Be" ins Mikrofon. Und mit dem grandiosen James-Bond-Song "Live And Let Die" setzte er den optischen Höhepunkt des Abends: Ein Feuerwerk aus flammender Pyrotechnik verwandelte die Bühne in ein heißes Spektakel und hinterließ ein nahezu ekstatisches Publikum.

Sir Paul ist ebenso wie sein Publikum älter geworden, in vielen Momenten des Abends auch leiser und ernsthafter als bei früheren Auftritten. Doch der Ex-Beatle ist nach wie vor ein Live-Ereignis, weil er eine ganze Generation in ihre Jugend, in ein prägendes Lebensgefühl voller kreischender und nervenaufreibender Beatlemania zurückversetzt. Und weil er mit seinem kongenialen Autorenpartner Lennon unsterbliche Musik schuf, die noch heute Emotionen weckt.

Für das McCartney-Konzert am Donnerstag gibt es noch Restkarten an der Abendkasse der Lanxess-Arena. Der Abschluss der Tour ist am 22. Dezember in London geplant.(ddp, hl)

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