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Premiere am 15. November

Opernchefin stellt Programm für das Staatenhaus vor

„Relativ entspannt“ präsentierte Kölns Opernintendantin Birgit Meyer am Dienstag das Programm für die kommende Spielzeit 2015/16. Die wird jetzt am 15. November im Staatenhaus mit „Benvenuto Cellini“ eröffnet. Die ursprünglich geplanten Preiserhöhungen wurden zurückgenommen. Es wird keine Abos geben. Die Tanzfreunde müssen nach Leverkusen fahren.

Schon im Juni hatte Meyer einen Spielplan vorgestellt. Der war ganz auf die sanierte Oper am Offenbachplatz zugeschnitten, die am 7. November ebenfalls mit dem Cellini-Stück wiedereröffnet werden sollte. Doch nur wenige Wochen später kam die Schreckensnachricht: Die Oper wird nicht fertig. Dann dauerte es wieder, ehe sich der Rat für das Staatenhaus statt der ebenfalls diskutierten MMC-Hallen als Interimsspielstätte für zwei Jahre entschied.

„Wir hatten nur wenige Wochen Zeit, den alten Spielplan dem Staatenhaus anzupassen“, so Meyer. „Doch kein Künstler hat trotz der schon langfristig abgeschlossenen Verträge abgesagt.“. Außerdem mussten die Aufführungstermine wegen unzureichender Schalldämmung mit dem benachbarten Tanzbrunnen abgestimmt werden. Alle erforderlichen Umbaumaßnahmen – insbesondere der Brandschutz – werden so rechtzeitig fertig, dass noch Zeit für Proben bleibt. „Wir schaffen das“, war sich der Geschäftsführende Intendant Patrick Wasserbauer sicher.

Fast alle Produktionen im Staatenhaus möglich

Fast alle geplanten Produktionen – insbesondere die Bühnenbilder – konnten den kleineren Bühnen im Staatenhaus angepasst werden. Es wird allerdings nur sieben der ursprünglichen acht Premieren geben. Auf „Hofmanns Erzählungen“ muss wegen der fehlenden Drehbühne verzichtet werden. Die deutsche Erstaufführung von „Das Lied der Frauen vom Fluss“ wurde auf März des nächsten Jahres verschoben: Sie findet auf einem Schiff im Rheinauhafen statt. Wegen des sommerlichen Niedrigwassers konnte dies nicht von Duisburg rheinaufwärts geschleppt werden.

Von den drei Spielstätten – Saal 1 hat 800, Saal 2 750 Plätze – im Staatenhaus wird die kleinste mit 200 Plätzen zur Kinderoper. Hier konnte das bisherige Programm im Wesentlichen übernommen werden. Orffs „Die Kluge“ wird mit großem Orchester aufgerüstet und so zu einem Stück für die ganze Familie.

Lange Gesichter dürften allerdings Kölns Tanzfreunde machen. Die schon geschlossenen Verträge mit dem „Nederlands Dans Theater“ und „Les Ballets de Monte-Carlo“ können im Staatenhaus nicht umgesetzt werden. Stattdessen finden sie im Leverkusener Forum statt.

Der Vorverkauf für alle Aufführungen beginnt am Mittwoch (21.10.). Wegen der späten Programmplanung wird es in der nächsten Spielzeit lediglich Einzelkarten und keine Abos – mit Ausnahme von 400 Premierenabos – geben. (js)

Mehr Informationen: www.oper.koeln

 

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