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Open-Air Konzert in Bonn

Norah Jones überzeugt durch Stimme und neuen Groove

Mit ihrer eindrucksvollen Stimme verzauberte Norah Jones am Montagabend das Bonner Publikum und tauchte die Bühne in eine altmodische 60er-Jahre-Atmosphäre. Statt bluesigem Sound gab es mitreißende Grooves ihres neuen Albums "The Fall" zu hören.

Von Ronja Gasper

Als Norah Jones am 5. Juli auf dem Bonner Museumsplatz auf der Bühne stand, fühlte man sich unweigerlich in die 60er-Jahre zurückversetzt. Mit rotem Sommerkleid und Lippenstift betrat die 31-jährige Sängerin die Open-Air Bühne, dicht gefolgt von fünf jungen Musikern, die hohe Elvis-Tollen, karierte Hemden und enge Jeans trugen.

Etwas altmodisch wirkte das Bühnenbild, das sich dem Publikum bot. Auf einem alten Holz-Piano leuchtete eine große Lampe mit rotem Stoff-Schirm, in der Mitte der Bühne glänzten zahlreiche Vintage-Gitarren und im Hintergrund sorgten weiße Gardinen und in Rot angeleuchtete Stoffe für eine regelrechte Wohnzimmer-Atmosphäre im 60er-Jahre-Stil.

Grooviger Rhythmus statt bluesiger Note

Noch etwas verhalten begann die zierliche Sängerin ihr Konzert mit dem Song "What Am I to You?" ihres zweiten Albums "Feels Like Home", der sofort für Begeisterung im Publikum sorgte. Während sie zu Beginn noch etwas nervös an ihren Händen knibbelte, taute Norah Jones mit den Songs ihres neuen Albums "The Fall" voll auf. Ebenso wie ihre Frisur, die jetzt kurz und sommerlich ist, hat sich auch ihre Musik verändert. Die ruhigere Note ihrer ersten Alben ist einem groovigen Rhythmus gewichen.

Anstatt ihre alte Pose vor dem Piano einzunehmen, widmete sich Norah Jones in der ersten Hälfte des Konzertes vermehrt der E-Gitarre und dem Keyboard, machte Witze mit dem Publikum und wirkte dabei charmant und gleichzeitig zurückhaltend. Sie spielt unter anderem die countrylastige Nummer "Tell Yer Mama", den Song "Light As A Feather", den sie gemeinsam mit Ryan Adams geschrieben hat, und die Nummer "Even Though", bei der ihre imposante Stimme besonders zur Geltung kam.

Nach dem rockigen Song "It's Gonna Be" gab sie dann auch ein paar ältere Songs zum Besten. Es folgte ihr Ohrwürmer-Hit "Sunrise", die melancholischen Nummern "Turn Me On" und "Lonestar", und schließlich der "Painter Song", für den sie alleine am Piano saß und sämtliche Musiker von der Bühne wichen.

Zur Zugabe gab's A-capella-Songs am Vintage-Mikrofon

Neben dem professionellen Spiel ihrer Band beeindruckte an diesem Abend vor allem die eindrucksvolle und facettenreiche Stimme der Sängerin, die bei bluesigen Songs und rhythmischen Nummern gleichermaßen imponierte. Das Publikum war begeistert und verlangte Nachschub, den es auch bekam. Versammelt um ein einziges Vintage-Mikrofon im Stil der 60er Jahre gab Norah Jones gemeinsam mit ihrer fünfköpfigen Band a capella drei weitere Songs zum Besten, unter anderem die Country-Nummer "Creepin' In" und ihr bekannter Hit "Come Away With Me", und verlieh ihrem rund zweistündigen Konzert damit den krönenden Abschluss.

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