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Frischer Wind im Möbeldesign

Mistgabeln und Papierlampen auf der "Designers Fair"

Lounge-Möbel aus alten Turngeräten, filigrane Lampenschirme aus Papier oder eine Mistgabel als Garderobe - auf der Designers Fair im RheinTriadem präsentieren mehr als 60 junge Möbel- und Interiordesigner ihre neuesten und erstaunlich frischen Kreationen.

Von Julia Schmitz

Auf den ersten Blick sieht die weiße Porzellan-Kanne von Kirstin Römer aus wie ein Wesen von einem anderen Stern: statt einem handelsüblichen Ausguß für Kaffee oder Tee hat das gute Stück gleich drei. Doch nur einen davon kann man auch wirklich benutzen, die anderen sind von innen verschlossen und dienen lediglich als Henkel. "Man ist dadurch gezwungen, die alltäglich genutzten Dinge mal von einer anderen Seite zu betrachten," erklärt die Designerin aus Aachen. 

Bildergalerie: Das gibt es auf der "Designers Fair" zu sehen

Auch bei Irold Janke und Christopher Baer vom "project interior" bekommt Altbewährtes einen neuen Zweck. Das Möbelarrangement "Turnvatterjan" sieht auf den ersten Blick exakt aus wie ein Kasten aus dem Sportunterricht in der Schule - nur das dieser nicht für Turnübungen, sondern als gemütliche Sitzgelegenheit dienen soll. Und wer sich in einem der riesigen "Fellboys" niederlässt, einem kuscheligen Sitzsack aus einer ganzen Rinderhaut und acht Schaffellen, der möchte dort am liebsten überwintern. 

Papierlampen und Mistgabeln-Garderoben

Das Lieblingsobjekt vieler junger Designer scheint in diesen Tagen allerdings die Lampe zu sein. Mal finden sich Glühbirnen in bunten Gießkannen oder eingearbeitet in Putzschwämme, mal bestehen ihre Lampenschirme aus zahllosen, kunterbunten Fäden oder umhäkelten Kabeln. Und manchmal bestehen sie einfach komplett aus Papier, wie die außergewöhnlichen "Moonjelly"-Kreationen aus dem Hause "Limpalux", die wie grazile Quallen in der Luft zu schweben scheinen. 

Garderoben aus Mistgabeln

Auch Möbel aus recyceltem Material stehen nach wie vor hoch im Kurs. Designer Oliver Schübbe zum Beispiel fertigt seine farbenfrohen "Pixelstar" Betten und Sessel ausschließlich aus alten Stoffresten, Sperrholz und gereinigten Schaumstoffteilen. Und David Olschewski bastelt aus Schaufeln und Mistgabeln kurzerhand ungewöhnliche Garderoben. 

Wer sich selbst ein Bild über die neuesten Kreationen im Möbel- und Interiordesign machen möchte, hat dazu noch bis zum 24. Januar Zeit. Die Designers Fair ist täglich von 11 bis 22 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen auch unter www.designersfair.de

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