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Europas größtes Literaturfestival

lit.COLOGNE: Tipps der Redaktion

Köln (ddp/nrw) In Köln beginnt heute das Literaturfestival Lit.Cologne. Bis zum 20. März stehen rund 175 Veranstaltungen rund um Bücher und Schriftsteller auf dem Programm. Zu der zehnten Auflage des Festivals werden unter anderen die Bestsellerautoren Javier Marias, Martin Walser und Henning Mankell erwartet.

Auch Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller will an der Lit.Cologne teilnehmen. Das aus einer privaten Initiative entstandene Festival finanziert sein Budget von rund einer Million Euro überwiegend aus Eintritts- und Sponsorengeldern. Zur Lit.Cologne 2009 waren 65 000 Besucher gekommen.

Sie können sich bei der Fülle der Angebote nicht entscheiden, welche Veranstaltung Sie besuchen sollen? Lesen Sie hier die persönlichen Empfehlungen der Redakteure von Koeln.de:

Fabian Radix empfiehlt:
Wladimir Kaminer Meine Russischen Nachbarn

Zugegeben: Russen sind als Nachbarn eher gewöhnungsbedürftig. Im Morgengrauen spielen sie gerne Trompete, sie freuen sich, wenn die Nachbarn von unten mit einem Besen gegen die Decke klopfen und bringen mit ihren umfangreichen Lebens-Weisheiten sogar die Zeugen Jehovas zum Schweigen. Wo viele auf dem Absatz kehrt machen, lässt es sich Kultautor Wladimir Kaminer nicht nehmen, die abstrusen Gewohnheiten seiner russischen Nachbarn einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Live-Kostprobe seiner Geschichten gibt es auf dem Literaturschiff der Lit.Cologne.

Wladimir Kaminer liest am 12. März um 21 Uhr auf dem Literaturschiff MS RheinEnergie. Karten an der Abendkasse kosten 17 Euro.

 

Sven Plaggemeier empfiehlt:
Frank Schirrmacher Payback

Haben wir das selbständige Denken längst verlernt, weil uns Computer immer mehr Arbeit abnehmen? In seinem neuen Sachbuch "Payback" löst FAZ-Herausgeber Schirrmacher eine Debatte um die Machtübernahme der neuen Medien aus und prangert das Ende des freien Willens an. Die einzelnen Themengebiete und Argumente sind übersichtlich und nachvollziehbar gestaltet, aber nicht ohne Kontroverse: War früher - also ohne Computer und dergleichen - wirklich alles besser? Müssen wir uns bedroht fühlen von der stumpfen Intelligenz der Technik?

Frank Schirrmacher liest am Sonntag, 14. März um 17 Uhr im WDR, Klaus-von-Bismarck-Saal. Karten an der Abendkasse kosten 14 Euro.

 

Ronja Gasper empfiehlt:
Nick Hornby Juliet Naked

So wie schon in "High Fidelity" begibt sich Hornby in seinem neuen Roman "Juliet Naked" in die Welt das Musik-Kults. Diesmal handelt die Geschichte von dem leidenschaftslosen Partnern Annie und Ducan, deren Beziehung auf Grund des exzessiven Fantums von Ducan zu zerbrechen droht. Als das neue Album "Juliet Naked" seines Lieblings-Rockstars Tucker Crowe auftaucht und Annie ihrem Freund in einer Rezension ihre gegensätzliche Meinung offenbart, scheint die Beziehung des Paars für Ducan nicht mehr sinnvoll. Mit viel Witz und Charme beschreibt Hornby eine Geschichte voller Musik, Liebesfragen und Überraschungen und beweist sich abermals als wichtigster Vertreter der heutigen Popliteratur.

Nick Hornby liest am 18. März um 20Uhr in der Uni Köln, Aula 1 und 2. Karten an der Abendkasse kosten 17 Euro.

 

Julia Schmitz empfiehlt:
Leif Randt Leuchtspielhaus
Schrille Haarschnitte, pastellfarbene Blousons und eine gepflegte Langeweile: In seinem Debüt-Roman "Leuchtspielhaus" zeichnet Leif Randt das Bild einer Gruppe von jungen Erwachsenen mit reichen Eltern, die sich mit allen Mitteln vom Mainstream ihrer Generation abheben wollen. In einem kleinen Kreise erlesener "Members" frönen sie ihrer Perspektivlosigkeit und werden dadurch letztendlich genau das, was sie nicht sein wollen: Durchschnitt. Nüchtern, aber sehr gut lesbar zieht Leif Randt in seinem ersten Roman ein Resumee seiner Jahre in London und Berlin und seziert die dort in rauen Mengen vorhandene "Subkultur" auf eindrucksvolle Art und Weise.

Leif Randt liest im Rahmen des "1. Silberschweinpreises" am 19. März um 20:30 Uhr im Stadtgarten. Karten an der Abendkasse kosten 15 Euro, im Anschluss findet die "Silberschweinparty" statt.  

Mehr zum Thema: Für diese Veranstaltungen gibt noch Restkarten

Alle weiteren Informationen zur lit.COLOGNE finden Sie unter litcolony.de

Onlinespiele

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