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New-Wave-Ikonen im E-Werk

Ultravox zaubern britischen Elektrorock alter Schule

Ultravox gehören zu den bekanntesten Vertretern des elektrolastigen New Waves - wenn auch nach dem Höhepunkt in den 80er Jahren weit weniger bekannt. Dass die Sounds von früher auch heute noch fruchten, zeigte die Band erfolgreich im E-Werk.

Sie gehören zu den Wegbereitern, zu den Ikonen des New Waves, des Synthiepops. Musiker allerdings, die, anders als zum Beispiel Depeche Mode, in der Jetztzeit ihren Nimbus eingebüßt haben. Dennoch darf man die Bedeutung von Ultravox als stilbildende Band nicht als womöglich zu gering einschätzen - das tun die Musiker selbst auch nicht, die 2012 mit neuem Album und Tour wieder von sich hören machen. Unter anderem am Mittwochabend im E-Werk

Der Großteil der etwa 1.000 Zuschauer hatte seinen Altershöhepunkt bereits überschritten, so wie Sänger und Gitarrist Midge Ure und seine drei Kollegen auch. Wenn man allerdings bedenkt, dass solch großartige Wave-Hymnen wie "Vienna", "Dancing with Tears in my Eyes" oder der bedeutungsreiche Songtitel "Hymn" zu Beginn der 80er Jahre entstanden sind, wundert dies nicht. So war es für viele der Zuschauer eine Art Zeitreise in ihre eigene Jugend, in die Zeit, als Titel von Ultravox auf jeder Studentenfete, in jeder Disoc liefen. Und das Ungewöhnliche ist: das tun sie heute auch noch.

Alte Musik, die aktuell und modern klingt

Der Tribut an ihr fortgeschrittenes Alter stellte sich bei den Kollegen des kahlen Ure, Bassist Chris Cross, Keyboarder Billy Currie und Warren Cann, in Form grauer, ja schon fast weißer Haare dar. Und, wer könnte es verdenken, in eher behäbiger Bühnenaktivität. An ihrer musikalischer Fähigkeit, an der Live-Umsetzung ihrer Klassiker und neuen Titel jedoch war keine sonst irgendwie geartete Betagtheit zu erkennen oder herauszuhören. Gekonnt und präzise das Zusammenspiel der vier Protagonisten, sauber der Sound.

Sehr gut passend zum Auftritt die Lichtshow. Sparsame Farbwahl und -wechsel ließen auch optisch keine Hektik aufkommen. Die  überwiegend in kalten Farben sowie neutralem Weiß gehaltenen Spots bildeten mit den synthesizer- und keyboardlastingen Klängen eine gelungene Symbiose.

Ure gab sich während des gut zweistündigen Auftritts sehr wortkarg; hier mal ein "Hallo", dort ein"Danke" - viel mehr war nicht. Zweimal allerdings schien es aus ihm hervorzubrechen: Zum einen, als er mit "dies ist britischer  Elektrorock alter Schule" den Titel "Sleepwalk" vom 1980er Album "Vienna" vorstellte, zum anderen, als er an die Produktion dreier Ultravox-Alben erinnerte, die der berühmte deutsche Toningenieur Conny Plank vor gut 30 Jahren in seinem Wolperather Studio nahe Köln abmischte.

 

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