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Krachende Elektrosounds

The Prodigy kochten das E-Werk weich

Von Helmut Löwe

Die britischen Elektropioniere The Prodigy hatten sich aufgemacht, das ausverkaufte -Werk am Dienstagabend in einen kollektiven Tanzrausch zu versetzten. Und mit krachenden Sounds und wilden Lichtattacken gelang ihnen dies.

Ein Bühnenhintergrund wie eine riesige Maschine, drei überdimensionale Augenpaare, die einen mit ihren roten pulsierenden Leuchten anzustarren scheinen – und ein schier pausenloses Dauerfeuer aus Lichtattacken, das förmlich auf einen herniederprasselt. Wenn sich dazu noch dezibelgewaltige Breakbeats, ein Drumgewitter und sägende Gitarren gesellen, dann hat man einen Eindruck von einem Prodigy-Konzert.

Und genau solches brach am Dienstagabend in Köln los. Denn die britischen Elektropioniere The Prodigy hatten sich aufgemacht, das ausverkaufte E-Werk in einen kollektiven Tanzrausch zu versetzen. Dazu hatten sich Prodigy-Mastermind Liam Howlett und die beiden Rampensäue Keith Flint und Maxim Reality einen Drummer und einen Gitarristen ins Boot geholt. Beide verhalfen den ohrdurchdringenden Soundattacken aus Howletts Keyboard- und Computercockpit, hinter dem sich der Soundtüftler verschanzt hatte, zu einem ordentlichen Drive.

Eine wogende Masse aus schwitzenden Leibern

Auf der Bühne gebärdeten sich Flint und Maxim wie zwei von der Leine gelassene Hunde – wild, grimmig, rast- und ruhelos. Und nicht müde, das ach so böse "F"-Wort immer und immer wieder hinauszuschleudern. Ohne Unterlass in Bewegung trieben sie das Publikum zu Höchstleistungen. Und das tat sein Bestes, die alte Industriehalle zu einem gigantischen Tanztempel werden zu lassen: Titel wie "Firestarter", "Voodoo People" oder "Invaders Must Die" vom gleichnamigen neuen Album verwandelten das E-Werk in eine wogende und springende Masse aus schwitzenden Leibern.

Ein ums andere mal schlugen die wummernden und pumpenden Bässe in Magengruben ein wie Faustschläge. Die Hitze nahm beinahe beängstigende Ausmaße weit jenseits der normalen Körpertemperatur an und ließ den Schweiß in Strömen fließen – selbst von den Wänden troff die Flüssigkeit. Auch vermeintlich ruhigere Songs mit langsamerem Rhythmus – ob "Poison" oder "Diesel Power" – verschafften keinem wirklich Ruhe, Mitspringen ging immer.

Doch das wilde Umhertoben auf und vor der Bühne hielt, wenn man es aus ärztlicher Sicht betrachtet zum Glück, nicht allzu lange an. Nach nur 70 Minuten war Schluss mit der brodelnden Aktivsauna: Mit "Take Me To The Hospital" verabschiedeten sich die Briten knackig, aber früh. Und sie hinterließen glückliche, wenn auch ausgelaugte und ausgedörrte Fans.

Setlist:

- World’s On Fire
- Their Law
- Breathe
- Omen
- Poison
- Warrior’s Dance
- Firestarter
- Run With The Wolves
- Voodoo People
- Comanche
----------------
- Invaders Must Die
- Diesel Power
- Smack My Bitch Up
- Take Me To The Hospital

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