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Countrypoprock

The BossHoss schmissen fette Country-Party

Von Helmut Löwe

"Was lange währt, währt gut", oder "never touch a running system" - so oder ähnlich dachten es sich wohl die Berliner Cowboys und Country'n'Roller von The BossHoss, als sie ihre erfolgreiche "Stallion Battalion"-Tour 2007 nahezu nahtlos in die "Shake and Shout"-Tour 2008 übergehen ließen. Und so kam es, dass die siebenköpfige Band knapp ein Jahr nach ihrem erfolgreichen Kölner Auftritt am Sonntagabend erneut im E-Werk aufspielte.

Zuschauer waren zu Hauf erschienen - wenn die Halle auch nicht aus allen Nähten zu platzen drohte, wie im November 2007, so konnte sich doch niemand beschweren, dass keine gemütliche Enge aufkam. Ja, so sind sie, die Fans von The BossHoss - keine neue Platte ihrer Helden am Start, was einen Konzertbesuch mehr als rechtfertigen würde, doch trotzdem ist die Bude beinahe gerappelt voll. Man weiß halt, dass einen eine große Rock'n'Roll und Country-Party erwartet und das lässt man sich nicht nehmen.

Die BossHoss-Lok kommt langsam in Fahrt

Und die stetsonbehütete Menge bekam, was sie erwartete: War es auch Anfangs, als hätte die unermüdliche Tourerei des vergangenen Jahres ihre Spuren hinterlassen - Boss Burns und Hoss Power schienen nur schwer in die Gänge zu kommen -, so nahm die Lokomotive The BossHoss im Laufe des Auftritts immer mehr Fahrt auf. Lag die schleppende Geschwindigkeitsaufnahme eventuell am Bier für die Musikertruppe? Denn statt einer Kiste Kölsch stand ganz und gar unlokales Jever Pilsener auf der Bühne.

Doch egal ob Ober- oder Untergäriges, nach und nach hatten die beiden Frontmänner die Cowgirls und Cowboys im Publikum fest im Griff: Die obligatorischen BossHoss'schen Mitsingaufforderungen, diesmal bei "Hot in here", wurden dankbar, frenetisch und lautstark aufgenommen. Und dass die Frage von Boss (Alec Völkel) "You want to party - is that right?" ihre Antwort in wogenden Armmengen fand, war auch nicht wirklich verwunderlich.

Musik aus allen Wundertüten

Bei der Songauswahl fanden The BossHoss einmal mehr eine ausgewogene Mischung zwischen Coverversionen quer durch die Musikwelt als auch reichlich eigenem Material. Dabei schöpften die Berliner sowohl aus der Punkecke ("Anarchy in the U.K." - Sex Pistols), fischten im Industrialteich ("Jesus built my Hotrod" - Ministry) und wühlten in der Popkiste ("My favourite Game" - The Cardigans). Selbstverständlich nicht ohne alles in das passende Countrygewand zu pressen.

Zwischendrin spielte sich Hank Williamson an der Mundharmonika schwindelig und hieb auf sein Banjo ein wie ein Metaller auf seine Gitarre - Russ T. Rocket schleuderte seine Gitarrensoli in die Zuhörer. Mit dem Songs Song "On the sunny Side of the Street" hatten The Bosshoss sogar etwas Brandneues anzubieten - die Single ist erst im Oktober 2008 erschienen. Alles in allem durfte man sich am Sonntag trotz Startschwierigkeiten an einem kurzweiligen und unterhaltsamen Konzertabend erfreuen. Wenn auf dem kommenden The BossHoss-Konzert neues Material am Start ist, simmer widder dabei. (Fotos: Helmut Löwe)

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