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Nu Metal mit Bumms

Singendes, springendes Palladium feiert Limp Bizkit frenetisch

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Limp Bizkit, Nu-Metal-Truppe der ersten Stunde, machte auf seiner Tour einen Abstecher ins Kölner Palladium. Und wurde von 4.000 Zuschauern in der ausverkauften Halle frenetisch gefeiert.

Fred Durst, Frontmann von Limp Bizkit, schlurft zwar meist ruhigen Schrittes, ohne wilde Gesten und gemächlich über die Bühne, doch gemächlich geht es am Sonntagabend im Palldium nicht die Bohne zu. Dafür ist die Musik, die die Nu-Metal-Truppe in die ausverkaufte Halle feuert, doch eine Nummer zu wild. Und genauso wild sind die 4.000 Fans: Sie feiern ihre Helden tobend, springend und singend unglaublich ab.

Ein Meer aus Händen, die wie Dünung auf und ab wippen, so sieht das, was sich über den Köpfen der schwitzenden Menge abspielt, sowohl vorne von der Bühne als auch vom hinteren Rand des Palladiums aus. Die Begeisterung des Publikums weiß Durst wohlwollend zu goutieren: "Ihr gebt immer 100 Prozent - danke", lobt der baseballkappenversehene Bartmann die Kölner Zuschauer.

Extremer Ausrastfaktor

Vier der Fans wird ganz großes Lob und besondere Ehre zuteil: Diese nämlich pickt Durst aus der wogenden Masse heraus, damit sie ihre musikalischen Kenntnisse zum Besten gäben und "Hot Dog" drauflosrocken. Gut - Mühe gibt sich das Quartett, der Sänger streut eine Menge "Fucks" ein, doch als letztendlich wieder Limp Bizkit das Heft in die Hand nehmen, ist die Halle dankbar. Der komplett in Schwarz auftretende Gitarrist Wes Borland, Bassist Sam Rivers und Drummer John Otto haben es halt einfach besser drauf.

Gesangsmäßig kann es das ausverkaufte Palladium durchaus mit Durst aufnehmen - wenn aus tausenden Kehlen der Refrain von "My Way" erklingt, "Behind blue Eyes" nahezu komplett und voller Inbrunst mitgesungen wird, dann klingt das wie ein bestellter, gigantischer Chor. So kommt das Volk zum Kochen - das weiß Durst in jedem Falle. Und wenn er dann noch einen Ausflug zwischen die Fans macht, erlebt der Abend einen Höhepunkt. Einen zweiten spätestens bei "Take a Look around" - der Mission-Impossible-Soundtrack birgt extremen Ausrastfaktor in sich.

Mit den Bee Gees aus der Konserve und Studio-54-Atmosphäre schicken Limp Bizkit die Zuschauer nach 100 mitreißenden und anstrengenden Minuten hinaus an die deutlich kühlere und frischere Luft. (Foto: Helmut Löwe)

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