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Klasse Konzert im E-Werk

Robert Plant - der alte Mann hat's noch voll drauf

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Zusammen mit den Sensational Space Shifters legte Robert Plant, die Stimme Led Zeppelins, ein starkes Konzert im E-Werk hin: Ungewöhnlich, abwechslungsreich - mit überraschenden Wendungen.

"Ja klar, selbstverständlich kenne ich Led Zeppelin, die sind großartig. Aber wer zum Teufel ist Robert Plant?". So oder ähnlich klingt es aus den Mündern vieler vermeintlicher Musikkenner. Dabei ist Robert Plant ja eigentlich genau der, der Led Zeppelin so unverwechselbar machte: der Sänger der Rocklegende. Und Plant hat es auch 34 Jahre nach dem Ende der Musikheroen noch voll drauf, wie beim Konzert im Kölner E-Werk eindrucksvoll zu hören war.

Zusammen mit seiner aktuellen Band, den Sensational Space Shifters, legte der langmähnige 65-jährige Herr einen erstaunlich abwechslungsreichen, technisch hochwertigen und druckvollen Auftritt hin. Tja, und spätestens mit seinem Gesang hat er dann auch allen Zweiflern klargemacht: Dort auf der Bühne steht sie, die Stimme von Led Zeppelin. Mit der dargebotenen Musik wäre dies - bis auf Ausnahmen - nämlich schwieriger geworden.

Triphop und Bluegrass statt krachigen Rocks 

Klar standen sie auf der Setlist, die Klassiker der britischen "Erfinder" des Hardrock: "Black Dog", "Going to California" oder "Rock and Roll". Doch manch einer staunte wohl ob der ungewöhnlichen Interpretation der Stücke, die oft ganz anders war, als man es kennt. Bluegrasselemente, Bluesintros, wo sonst Gitarrenriffs krachen, Banjo und Fiddle oder Dub- und Triphopsounds bei "The Enchanter" und "Little Maggie", wie man sie sonst von Massive Attack oder Portishead hört.

"Whole lotta Love" erkannten die meisten Zuhörer im fast ausverkauften E-Werk  wahrscheinlich erst nach gut anderthalb Minuten - als Plant die magische Textzeile "You need coolin', baby, I'm not foolin'" intonierte. Vorher kam es bluesig aus den Lautsprechern, wie es bluesiger kaum hätte sein können. Tja, und mittendrin löste Juldeh Camaras Fiddle Skin Tysons Gitarre ab, Versatzstücke von Bo Diddleys "Who do you love", dessen sich auch schon The Doors bedienten, machten die Runde.

Den lauten Schlussapplaus nach knapp 90 Minuten eines erbaulichen Konzertes hatten sich Plant und seine sechs Mitmusiker redlich verdient. (Foto: Helmut Löwe)

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