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Konzert zum 20sten

Placebo in der Arena: Ein Best of in Bestform

Placebo machten auf ihrer "20-Years-Of-Placebo"-Tour zum Bandjubiläum Stopp in Köln. Und präsentierten in der Arena eine Art Best of in Bestform.

Wenn man Geburtstag hat, schmeißt man ja gerne mal eine Party. Und vor allem dann gerne, wenn man einen runden Geburtstag - so wie einen 20sten -  zu feiern hat. Das machen Placebo nicht anders - nur eine Nummer größer als die Standardparty: Placebo gehen anlässlich des Bandjubiläums auf Tournee, geben unter dem Motto "20 Years of Placebo" eine Menge Konzerte.

In Köln standen die beiden Zentralgestirne der Band, Brian Molko und Stefan Olsdal, ebenso auf der Bühne. Und 12.500 Fans sorgten für ein ansprechendes Ambiente im Henkelmännchen. Zu feiern gab es in der Tat reichlich - und lange obendrein: 130 Minuten lang packten Molko, Olsdal und vier Musikerkollegen einen großen Schwung von Songs aus der Bandhistorie aus. Sowohl breitenwirksame Hits wie "Loud like Love" oder "For what it's worth" als auch Musikalisches aus der Schatztruhe wie "Teenage Angst" oder "Nancy Boy" vom Debütalbum aus dem Jahre 1996.

Bildergalerie. Placebo 2016 in der Lanxess-Arena

Der Gruß nach ganz oben

Die Setlist spiegelte in ganz großen Teilen das aktuelle Best-Of-Album wider - lediglich in der Konzertmitte streuten Placebo Lieder ein, die nicht den Weg auf "A Place for us to dream" schafften. Dabei brauchten sich "Space Monkey" mit ziemlich viel psychedelischen Video- und Lichteffekten oder "Devil in the Details" keineswegs hinterm anderen Material zu verstecken. Platz für David Bowie fand sich auch: "Without you I'm nothing", welches Placebo einst mit der Beteiligung Bowies aufnahmen, glänzte mit Bildern der toten Musikikone. Und einen Gruß nach ganz oben schickte Molko am Schluss des Songs.

Was war nun mit der Melancholie, mit der Placebo ein ums andere Mal in Verbrindung gebracht werden? Gut, Molkos stets leicht nölige Stimme, die den Liedern ihren unverkennbaren Touch und einen Hauch Weltschmerz verleiht, ist das eine. Titel wie das behäbige "I know", welches Molko erst nach langer, applausbehafteter Pause mit einem dahingehauchten "I know" ausklingen lässt oder das theatralische "Lady of the Flowers" sind dann das andere: diese erfüllen den melancholischen Anspruch oder die Erwartungen vieler Kritiker voll und ganz.

Bei den Fans ist dies doch eher etwas anders: die fahren gern auf den klassisch-alternativen Rock Placebos ab: Bei "Special K" oder "The bitter End" fegte tanzende Begeisterung durchs Hallenoval, dann nahm das Konzert erst so richtig Fahrt auf. Von der sonst so oft kolportierten Zurückhaltung Molkos oder einem profan-durchschnittlichen Konzertabend, wie er ab und an in der Karriere Placebos auftritt, war in der Arena rein gar nichts zu spüren: Molko, Olsdal und ihre Mitmusiker lieferten ein rundum gelungenes Konzerterlebnis ab. Sozusagen ein Best of in Bestform.

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