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Intimes Clubkonzert

Muse hauen Fans im Gloria einfach mal um

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Muse mal außergwöhnlich: das britische Rocktrio, das auch gerne mal 60.000 Zuschauer bei einem Konzert hat, gab im Gloria einen sehr intimen Auftritt. Und haute damit 600 Fans aus ganz Europa einfach mal um.

Um Musik der bombastischen Art zu machen braucht es kein großes Symphonieorchester, keine ganze Armada von Musikern auf einer Bühne - da reichen drei Mann schon völlig aus. Wenn die drei Mann Muse heißen. Das britische Trio liefert Rockmusik mit vielen Facetten, aufwändig komponiert und umgesetzt. Und fährt damit gigantische Erfolge ein. Mal das Wembleystadion mit 60.000 Zuschauern und die Kölner Lanxess-Arena mit 15.000 Zuschauern ist in kürzester Zeit ausverkauft.

Keine Frage, dass das kleine Gloria mit seinen 600 Plätzen bei einem Musekonzert den heiligen Gral der Fangemeinde darstellt und die Tickets begehrt sind wie eine Oase in der Wüste. Zu kaufen gab es die Eintrittskarten für das Konzert Muses am Dienstagabend allerdings nicht, nur zu gewinnen; und das europaweit. Aus England, Frankreich, Italien Spanien und kreuz und quer aus Osteuropa reisten die Zuschauer an, um den ungewöhnlichen und für Museverhältnisse vollkommen intimen Abend zu verbringen.

Wer Klassik will, muss Rock hören

Unter ihnen auch die 63-jährige Lia aus dem niederländischen Harderwijk, die sich mit ihrem Rollator unter die Menge mischte. Ihre Tochter Petra hatte zwei Tickets samt Anreise und Übernachtung gewonnen. Und weil die 33-Jährige ihre Mutter ab und an auf Klassikonzerte begleitet, musste sich Lia nun ein lautes und heißes Musekonzert antun - mit bester Laune. Beste Laune hatten auch alle anderen Zuschauer, die anderthalb Stunden lang sowohl mit Bandklassikern als auch brandneuem Material vom Album "Drones" versorgt wurden.

"Psycho", "The Handler", "Dead Inside" "Mercy" und "Reapers" als neue Songs hatten Sänger und Gitarrist Matthew Bellamy, Bassist Christopher Wolstenholme und Drummer Dominic Howard auf die Setlist verfrachtet. Diese feierten die Fans ebenso frenetisch wie "Museevergreens" wie "Supermassive Black Hole", "Starlight" oder "Uprising" - kaum dass das erste Riff eines Titels zu hören war, dass die ersten Klänge eines Songs erklangen, brandete lautstarkes Kreischen, lautstarker Jubel und Beifall auf.

Der Größe des Glorias war geschuldet, dass der Bombastrock nicht von einer sonst bei Muse üblichen Bombastshow mit Videowänden, Hebebühnen, Lasern und allen möglichen visuellen Spezialeffekten begleitet war. Alleine Licht musste herhalten - solche Lichtzaubereien hat man im Gloria ganz, ganz selten. Von den musikalischen Fähigkeiten Bellamys, Wolstenholmes und Howards ganz zu schweigen, da saß mal wieder alles, was die drei auf ihren Instrumenten zu bieten hatten. (Foto: imago/Future Image)

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