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Bombastshow der Queen of Pop

Madonna lässt's krachen und schießt scharf

Es war eine spektakuläre Show mit Waffen, viel nackter Haut, hohen Absätzen und geballter Action, die Superstar Madonna in der Lanxess-Arena ablieferte. 15.000 Fans sahen die Queen of Pop dort auf dem letzten  Deutschland-Konzert ihrer MDNA-Welttournee.

Die Allüren eine Popdiva, die Madonna allzu oft nachgesagt werden, bekamen die Fans direkt zu Beginn des Auftritts zu spüren: Gute 45 Minuten ließ die Sängerin auf sich warten, bis sie um 22:15 Uhr mit einem riesigen Knall die Bühne stürmte. Inmitten eines Dutzend von Tänzern, riesigen Leinwänden und düsterer Kulisse bot die 53-Jährige von Anfang bis Ende eine bis ins Detail perfekt durchgeplante Show.

Schon die Inszenierung der ersten drei Songs glich einem blutrünstigen Action-Film: Zu "Girls gone wild", "Revolver" und "Gang Bang" schoss Madonna mit Gewehr und Pistole um sich, lieferte sich wilde Kampfszenen à la Lara Croft und flüchtete mit ihrer Gang vor den Cops. Alles ein bisschen so wie in einem düsteren Hollywood-Streifen, allerdings mit reichlich Musik und dem Gesang Madonna Louise Ciccones. Der weniger wilde Ausflug Madonnas ins Rockstarbusiness, bewaffnet mit Gitarre statt Knarre, wirkte dagegen etwas steif.

Bildergalerie: Madonna 2012 in der Lanxess Arena

Schwebende Trommler und fremdes Terrain

Deutlich bunter, deutlich weniger rabiat, aber nicht weniger pompös der Auftritt Madonnas in Cheerleader-Uniform. So gekleidet führte sie eine Parade an, deren Trommler hoch über der Bühne schwebten, während unzählige Tänzerinnen unter ihnen umherwirbelten. Bei dem überwältigendem Anblick war es schon nötig zwei Mal hinzuhören, um mitzubekommen, dass Madonna dazu in fremden Terrain wilderte und Lady Gagas "Born this way" intonierte.

Die Setlist bestand zwar überwiegend aus Songs des jüngsten Albums "MDNA", das Publikum erwies sich bei diesen aber als mindestens genauso textsicher wie bei den bekannten Klassikern. Besonders feierten die Fans die Sängerin für Hits wie "Papa don't preach" oder "Like a Prayer". Visualisiert wurde der Gesang stets von aufwändigen Choreografien, unter anderen mit Slacklinern und Breakdancern, von Videoinstallationen, bombastischer Bühnentechnik und insgesamt fünf Kostümwechseln.

Männer in Abendkleid und High Heels

Immer wieder ließ Madonna während der Show kleinere und größere Provokation aufblitzen: So spielte sie mit Geschlechterrollen und ließ Männer mit langen Abendkleider und glitzernden High Heels über die Bühne fegen, zog sich selber fast bis auf die Spitzenunterwäsche aus. Und von der zu Anfang vom Himmel in einer Kapelle herabschwebenden Madonna, die nur wenig später wie wild um sich ballert, ganz zu schweigen. Doch als Provokationen werden solche Elemente keineswegs aufgenommen, sondern als das, was sie sind: Showelemente in Madonnas Konzertchoreographie.

Dass ein paar Plätze auf den Tribünen der Arena leer blieben, wird ihr selber kaum aufgefallen sein, denn um 0:06 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als geplant sagte sie "Thank you and goodbye Germany", verließ die Bühne ohne Zugabe oder einen weiteren Blick ins Publikum. Viel gesehen hat Madonna wohl nicht von der Domstadt, denn direkt im Anschluss an das Konzert stieg sie in ihren Privat-Jet, der sie zurück in ihr Luxus-Hotel nach Berlin brachte. (km, hl)

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