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„Feuerengel“ in der Werkstatt

Kölner „Geister“ feiern Live-Premiere von neuem Album

Ein Heimspiel der musikalischen Art lieferten die Kölner Alternative-Rocker Geist ab: In der Ehrenfelder Werkstatt stellte das Quartett sein neues, zweites Album „Feuerengel“ erstmals live vor.

Wer an Musik aus Köln denkt, hat meist als erstes Karnevalslieder, kölsche Bands wie Brings, Bap oder die Höhner im Kopf. Und wer sich besser auskennt, dem fallen vielleicht noch Klee oder Angelika Express aus der Pop- und Rockecke ein sowie elektronische Beats, wie sie während der c/o pop zu hören sind. Aber aus der Domstadt kommen auch andere, härtere Klänge, so wie sie die Band Geist abliefert. Das Quartett, das sich dem Alternative-Rock verschrieben hat, veröffentlichte vergangene Woche sein zweites Album und feierte das Erscheinen von „Feuerengel“ mit einem Konzert samt großer Party am Samstag in der Werkstatt.

Etwa 300 Fans waren gekommen, um sich anzusehen und anzuhören, was Sänger Fares Rahmun, Gitarrist Tim Born, Bassist Oliver Rattay und Schlagzeuger Anton Röser in den vergangenen drei Jahren an Material erarbeiteten. Denn so lange hat es gedauert, bis das Nachfolgewerk des gelungenen Debütalbums „Für alle Zeit“ von 2007 seinen Weg von den ersten Kompositionen bis in die Läden fand. Und enttäuscht wurde das neugierige Publikum keinesfalls, macht die Band doch mit „Feuerengel“ weitgehend dort weiter, wo sie mit dem ersten Album aufhörten: Alternativer Rock, ja schon fast als Prog-Rock zu bezeichnen, der chartfern den weiten Bogen irgendwo von den Doors, über Pearl Jam bis hin zu Tool schlägt.

"Warum auf Englisch?"

Das besondere dabei: Geist unterscheiden sich von so vielen ihrer musikalischen Kollegen, denn sie arbeiten mit deutschen Texten – für Alternative-Rocker eher ungewohnt. „Texte schreiben, Gedanken notieren ist schon schwer genug - warum also noch auf Englisch, welches nicht meine Muttersprache ist?“. So fasste es Rahmun einmal pragmatisch zusammen. Auf der Bühne war er allerdings weniger pragmatisch: Seinen Gesang begleitete Rahmun mit ausufernder Mimik und Gestik, mal anklagend, mal erschrocken, mal verwirrt wirkend – irgendwie passend zu den schwer greifbaren Inhalten, die viel Platz für Interpretationen bieten.

Den musikalischen Rahmen für die poetischen Worte gestalteten Born, Rattay und Röser druckvoll und gelungen, wenn man von dem ein oder anderen Verspieler absah. Alte und neue Songs reihten sich wie aus einem Guss aneinander – dass die Songstrukturen auf der CD „Feuerengel“ weniger vielschichtig wirken als noch auf dem Vorgänger, war live kaum auszumachen. Begeistert vom Auftritt forderten die Besucher Zugabe um Zugabe. Und bekamen diese auch. Erst nach knapp zwei Stunden verabschiedeten sich Geist, um allerdings im Anschluss mit den Fans den erfolgreichen Auftritt und die neue Scheibe ausgiebig zu feiern. (hl)

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