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Finnen im Luxor

Disco Ensemble mit schweißtreibendem Post-Hardcore

Im Luxor bot sich dem Publikum am Dienstagabend ein besonderes Kontrastprogramm: Während die Vorband Jaakko & Jay auf Minimal-Folk-Punk und Alleinunterhaltung setzte, gab es mit Disco Ensemble schweißtreibenden Post-Hardcore und wenig Worte an die Zuschauer. An Unterhaltung mangelte es in beiden Fällen nicht.

Von Ronja Gasper und Helmut Löwe

Ein Kontrastprogramm der besonderen Art gab es für etwa 300 Zuschauer am Dienstagabend im Luxor. Als Support der finnischen Disco Ensemble stand zunächst die Zwei-Mann-Folk-Punkband Jaakko & Jay mit einer handvoll kurzer, temporeicher Schrammel-Songs auf der Bühne. Die Finnen mühten sich redlich, das Publikum in Stimmung zu bringen und gaben unermüdlich Anekdoten zu Themen wie Bierkonsum, Drogenhunde und finnische Bands zum Besten - nicht ohne sich dabei selbst aufs Korn zu nehmen. Doch erst mit ihrem letzten Song schien der Funke wirklich überzuspringen: Nach Auforderung des Sängers, einen sogenannten "Circle Pit" zu formen, pogten die ersten Reihen etwas gebremst drauflos.

Umso erstaunlicher die Reaktion des Publikums im Anschluss bei der Post-Hardcore-Band Disco Ensemble, ebenfalls aus Finnland angereist. Schon mit ihrem ersten Song "Pitch Black Cloud" von der aktuellen und vierten Platte "The Island of Disco Ensemble" gingen die Jungs direkt in die Vollen: Ein temporeicher Beat setzte ein, es folgte ein hymnenhafter Gesang von Frontmann Mikka Koivisto, satte Gitarren, und ruckzuck war die Menge voll dabei und ereiferte sich in wildem Umhergespringe vor der Bühne.

Nicht viel Zeit für lange Ansagen

Im Gegensatz zu ihrer Vorband blieb den vier Musikern nicht viel Zeit zum Smalltalk, denn mit "Drop Dead Casanova" von ihrem Zweitling "First Aid Kid" ging es mit Punk-Anleihen und ordentlich Tempo ohne Unterbrechung lautstark und wüst weiter. Es folgte eine etwa 75-minütige Setlist, die sowohl ältere Titel wie "Dynamite Days" und "Black Euro" bot, als auch neue Songs, wie die aktuelle Single-Auskopplung "Protector" und die Ohrwurm-Single "White Flag for Peace".

Eher knapp in seinen Ansagen schüttete Koivisto, dessen Stimme sich im Laufe des Auftritts nach und nach verabschiedete, zum Schluss reichlich Lob über das müde und schwitzende Publikum aus: "Ich weiß nicht wie oft wir schon in Köln gespielt haben, aber dieser Auftritt war bislang der großartigste!" Mit diesen warmen Worten und nach vier Zugaben freuten sich die Fans, die meisten von ihnen im Oberstufenalter, der Ankündigung Koivistos Folge zu leisten und sich mit der Band am luxoreigenen Tischkicker zu messen.

Setlist

Pitch Black Cloud
Drop Dead Casanova
Semi-Eternal Flame/Undo
Threatletter Typewriter
Protector
Black Euro
Bad Luck Charm
We Might Fall Apart
Dynamite Days
White Flag For Peace
Headphones
------------------
Bay Of Biscay
So Cold
Worst Night Out
Magic Recoveries

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