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Langsamer Stimmungsaufbau

Deep Purple bringen Arena spät auf Touren

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Deep Purple gehören zu den Rockurgesteinen - die Band gibt es seit 1968. Alter schützt aber vor Konzert nicht: in der Lanxess-Arena traten Ian Gillan & Co. vor gut 8.000 Fans auf. Und brauchten ihre Zeit, um Stimmung zu generieren.

Ihrer Feder entstammt das wohl bekannteste Riff der Rockhistorie: Deep Purples "Smoke on the Water" ist dank des einprägsamen Gitarrenlaufs jedem Musikfan bekannt. Bei den gut 8.000 Fans der Band in der Lanxess-Arena ist dies nicht anders: als Steve Morse gegen 22:40 Uhr in die Saiten greift, spielen Hunderte Luftgitarre, gröhlen tausende Kehlen den Refrain mit. Wohl der Höhepunkt des Donnerstagabends, an dem Sänger Ian Gillan, Drummer Ian Paice, bassist Roger Glover, Organist Don Airey und Morse einen eindreiviertelstündigen musikalischen Einblick in die Geschichte des Rock gewähren.

1968 gründeten Deep Purple sich, aus dem gleichen Jahr stammt ihr Debütalbum mit dem bekannten Hit "Hush". Lange, sehr lange also schon sind die Musiker im Musikbusiness unterwegs. Also nicht mehr die frischesten - was man Gillan an diesem Abend durchaus anmerkt. Dass er wegen seines Alters - Gillan ist 67 -  stimmlich kaum noch in der Lage sein dürfte, hohe, spitze Schreie wie zum Beispiel in "Child in Time" hinzukriegen, ist nicht weiter verwunderlich. Gut also, dass die Band auf diesen Song verzichtet.

Doch nicht immer sitzt sein Gesang so, wie man es sich wünscht, oft genug gibt es elektronische Hilfe, wie man bei "Perfect Strangers" deutlich hört. Auch sonst wirkt der Sänger nicht immer fit, immer mal wieder verschwindet er für ein kurzes Päuschen hinter die Bühne.

Ein seltener Fund, aber ein guter: Glovers Basssolo

Gut, dass die Songs Deep Purples sehr hohen instrumentalen Anteil aufweisen.  Was Gillans Kollegen, allen voran Morse, reichlich ausnutzen, ihre Fingerfertigkeit beweisen. Wer auf Gitarrensolo steht, wird damit vom Feinsten eingedeckt. Manchmal hat man das Gefühl, dass der mit 58 Jahren jüngste Bühnenprotagonist zusammen mit seiner Gitarre in der Lage wäre, einen Konzertabend alleine zu schmeißen. Dass auch Glover ein gekonnter Musiker ist, zeigt er bei einem knapp dreiminütigen Solo am Bass. Das ist nicht nur außergewöhnlich, denn Basssoli sind selten, ganz selten nur Bestandteil eines Konzerts, sondern auch ziemlich gut, und lässt den Arenaboden vibrieren.

Doch zu diesem Zeitpunkt ist der Auftritt schon fast vorbei, lediglich "Black Night" steht noch auf dem Programm. Und jetzt hätte man sich wirklich mehr gewünscht, denn erst zum Ende des Auftritts hin wird die Stimmung unter den Zuschauern so richtig gut, auch auf den Rängen tanzt man, reckt die Hände rockergleich gen Himmel. Und wird sich seines fortgeschrittenen Alters um die 60 nicht bewusst - schließlich werden Deep-Purple-Fans auch nicht jünger.

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