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Achtstündige Party im Tanzbrunnen

10.000 Fans feiern das 40. Jubiläum der Höhner

Von Uwe Käding

Von der Karnevalsband zur Kölner Institution: Die Höhner haben am Samstag mit 10.000 Fans und vielen prominenten Gästen von Stefan Raab bis Chris de Burgh mit einer achtstündigen Party ihr 40. Jubiläum gefeiert.

"Wir wollen mit dem Familienfest etwas zurückgeben", sagte Gründungsmitglied Peter Werner im dapd-Gespräch. "Wir haben ja selbst zusammen 17 Kinder und drei Enkel, deshalb schon seit 14.00 Uhr", erklärte Werner den frühen Beginn des Festes.

Vor 40 Jahren sei nicht abzusehen gewesen, dass die Musiker die "Hühnerleiter" Stufe um Stufe höher klettern würden, erinnert sich Werner: "Die erste Gage waren 80 Mark für vier Mann."

Ein Studentenspaß, aus dem über die Karnevalssaison Ernst wurde: Inzwischen spielen die Höhner nach diversen Umbesetzungen - Sänger Henning Krautmacher kam 1987 zu der Band - 300 Konzerte im Jahr, 180 davon im Karneval und die restlichen 120 weit über das Rheinland hinaus in Hamburg, München, Dresden und anderen deutschen Städten.

Auch in Peking und Shanghai sei die Band schon aufgetreten. "Am Anfang waren wir eine Band aus dem Veedel - inzwischen sind wir international aufgestellt", sagt Werner auch mit Blick auf den Gitarristen John Parsons.

"Wie die Weltstars abgefeiert"

Für den Erfolg über den unmittelbaren Kölner Umkreis hinaus sei der Song "Wenn nicht jetzt, wann dann", wie ein Sechser im Lotto gewesen. Mit dem Lied im Rücken wurde die deutsche Handball-Nationalmannschaft - damals noch unter dem aus dem Rheinland stammenden Bundestrainer Heiner Brand - 2007 im eigenen Land Weltmeister. Aber auch "Viva Colonia" sei weit über Köln hinaus ein Riesenhit gewesen. Auf dem Oktoberfest in München seien die Höhner "wie die Weltstars abgefeiert" worden, sagt Werner.

Zur Eröffnung ihres Fests überreichten die Höhner der Initiatorin der Stiftung für Kinder "Wir helfen!", Hedwig Neven DuMont, einen Scheck über 10.000 Euro. 3.000 davon hatte die Band bei der WDR-Show "NRW-Duell" gewonnen. Es seien 10.000 Fans gekommen, da hätten sie die Spende entsprechend aufgerundet, sagte Krautmacher.

Die Band hatte 1972 als reine Karnevalsband mit dem Namen "Ne Höhnerhoff" angefangen. Im Laufe der Jahre legte sie die Hühner- und später Clowns-Kostüme ab und entwickelte sich zu einer Kölner Institution auch jenseits des Karnevals. 1992 engagierte sie sich in der Bewegung gegen Rechts "Arsch huh" mit dem Lied "Wann jeiht dr Himmel widder op".

Zum Höhner-Volksfest am Kölner Tanzbrunnen kamen neben Raab und de Burgh auch Maite Kelly, Anke Engelke und Bastian Pastewka und der Kölner Musiker Tommy Engel.

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