• Home
  • Fr, 15. Dez. 2017
  • Stadtplan
  • cologne.de
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Experten

Blicke unter die Haut

"Körperwelten der Tiere" im Kölner Zoo

„Wenn die Besucher unsere lebenden Tiere gesehen haben, können sie ihnen hier unter die Haut tauchen“, stellt Kölns Zoodirektor Theo Pagel die Verbindung zur Ausstellung „Körperwelten der Tiere“ her. Ab Freitag sind die 20 von Plastinator Gunther von Hagens präparierten Tiere und zahlreiche Tierteile in der Ausstellungshalle des Zoos und dem ehemaligen Elefantenhaus zu sehen.

Höhepunkt dürfte die gut sechs Meter lange Elefantenkuh Samba sein, das wohl größte Lebewesen, das bislang „plastiniert“ wurde. Drei Jahre dauerte der Vorgang hier, 30 Mitarbeiter waren damit beschäftigt, 60.000 Arbeitsstunden waren erforderlich, bis Samba – vereinfacht gesagt – mit einer speziellen Flüssigkeit vollgesogen war. Dieses Verfahren erlaubt, Körper so zu präparieren, dass entweder die Muskeln oder Blutgefäße erhalten bleiben, außerdem lassen sich millimeterdünne Querschnitte eines Körpers herstellen. Klassische Methoden waren bisher das Ausstopfen oder Knochenskelette.

Bei der Plastination lassen sich Tradition und neue Technik miteinander verbinden. So zeigt eine Giraffe auf der einen Seite ihre Muskeln, auf der anderen ihre Knochen – und siehe da: Auch sie hat nur sieben Halswirbel.

Ein Gorillamännchen präsentiert stolz seine Muskelpakete, ebenso ein sich drohend aufrichtender Bär. Jeden Moment loszurasen droht ein Bulle, Rentiere springen durch die Luft. Eindrucksvoll die Gegenüberstellung zweier Straußpräparate: das eine mit Muskeln, das andere alleine aus den roten Blutgefäßen bestehend. Ein Kamel ist zu sehen, das Blutsystem von Ferkel und Hase, Kraken, Haie, ein Schafbock. „Der pädagogische Anspruch des Zoos und der pädagosche Anspruch der ,Körperwelten‘ ergänzen sich ideal“, so Pagel.

Und Kuratorin Angelina Whalley, von Hagens‘ Ehefrau, ergänzt: „Bis heute weiß man noch nicht alles über die Anatomie der Tiere.“ Da könne diese Ausstellung helfen. Und sie versichert: „Für diese Ausstellung wurden keine Tiere gejagt, sie sind alle in Zoos gestorben oder wurden von privaten Halten zur Verfügung gestellt.“ Anders als die „Körperwelten“ mit Exponaten des menschlichen Körpers dürfte diese Schau kaum für Aufregungen sorgen. (js)

„Körperwelten der Tiere“ – bis 30. September, Kölner Zoo, Mo-So 9-18 Uhr, Eintritt inkl. Zoobesuch: 21/15 Euro, Kinder bis 12 Jahre: 12,50 Euro.

Onlinespiele

teaser_big_bubbles.jpg
Schießen Sie Ihre Bubbles auf mindestens zwei gleichfarbige Blasen und bringen Sie diese zum Platzen. Achtung! Suchtgefahr!   Jetzt Bubbles spielen!
spiele_exchange_classic_screensh_600.jpg
Bilden Sie Reihen aus mindestens drei Steinen. Wenn Sie es schaffen, vier oder fünf Steine miteinander zu kombinieren, bekommen Sie mächtige Bonussteine!  Jetzt Exchange Classic spielen
spiele_mahjong-koelsch-foto_225.jpg
Mahjong op kölsche Aat - können Sie alle Steine entfernen? Mit Dom, Rhein, Karneval und Halver Hahn.  Mahjong spielen