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Kunstmesse

Art Cologne präsentiert sich auf Weltklasse-Niveau

Von Julia Schmitz

Köln im Kunstrausch! „Mehr denn je blickt die internationale Kunstwelt in diesen Tagen auf diese Stadt“, so Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE, bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Und in der Tat braucht sich die Messe, die viele Jahre eher ein Schattendasein führte, mittlerweile hinter den großen internationalen Verkaufsausstellungen nicht mehr verstecken.

Und so strömen auch in diesem Jahr zahlreiche Sammler und Kunstinteressierte aus dem In- und Ausland bereits am Donnerstag zur „Professional Preview“ in die Messehallen in Deutz, um, verteilt auf zwei große Hallen, einen Querschnitt durch die Kunst der klassischen Moderne, der Nachkriegskunst und der zeitgenössischen Kunst zu begutachten.

Die altbewährte Aufteilung ist dabei gleich geblieben: In der unteren Halle 11.2 befinden sich die etablierte Galerien und Kunsthändler wie Ludorff (Düsseldorf), Hauser & Wirth (Zürich, London, New York) oder Heinz Holtmann (Köln). Letzterer hat vor allem Siebdrucke von Andy Warhol im Programm, darunter auch das mit 75.000 Euro angesetzte Unikat „Kölner Dom“, eines der Werke Warhols im niedrigeren Preisniveau.

Doch es geht noch viel höher, die Preise auf dem Kunstmarkt erreichen mitunter schwindelerregende Höhen: 3,25 Millionen Euro zahlt man bei Salis & Vertes, möchte man das 1965 entstandene Ölgemälde „Tete d’homme“ von Pablo Picasso mit nachhause nehmen, 3,75 Millionen Euro kostet die „Straßenszene vor dem Friseurladen“, welche Ernst Ludwig Kirchner 1926 malte und das nun über die Galerie Heinze & Ketterer auf den Markt kommt.

Etwas weniger teuer und durchaus verspielter geht es auch in diesem Jahr in der oberen Halle 11.3 zu. Hier haben die Bereiche der „New Contemporaries“ und der „New Positions“ ihr Zuhause, in denen sowohl aufstrebende jüngere Galerien als auch außergewöhnliche Einzelpositionen eine Bühne geboten wird. Dort gibt es u.a. die Skulpturen von Julian Salaud zu sehen: Der französische Künstler, der durch die Galerie Susanne Tarasieve vertreten wird, hat verschiedene ausgestopfte Tiere – einen Bär, mehrere Rebhühner – zu einem neuartigen Tier zusammengesetzt, das nicht selten erschrockene Blicke der Messebesucher provoziert.

Verweise auf aktuelle Ereignisse scheint man in der Miniatur-Skulptur „Hauptstadt“ von Thomas Schütte zu entdecken: Zwei Bauarbeiter mit Schaufeln stehen neben einem Centstück, im Hintergrund ist eine unfertige Stadtkulisse zu sehen – eine Anspielung auf die zahlreichen mehr oder weniger gescheiterten Großprojekte wie den Flughafen Berlin-Brandenburg, die zwar Unsummen an Geld verschlucken, aber scheinbar niemals fertig gestellt werden? Doch Schütte schuf diese Arbeit bereits 1984. Unmissverständlich aktuell ist hingegen die Installation des griechischen Künstlers Bill Balaskas: „Culture“ hat dieser in griechischer Schrift aus Leuchtröhren geformt. Doch diese leuchten nicht, der Stecker ist zu kurz, um die Steckdose zu erreichen. Ein Fingerzeig auf die notgedrungen radikalen Sparmaßnahmen Griechenlands, unter denen auch die Kulturlandschaft zu leiden hat?

Die 47. ART COLOGNE läuft von Freitag, 19. April bis Montag, 22. April, geöffnet ist täglich von 12 bis 20 Uhr, am Montag von 12 bis 18 Uhr. Eine Tageskarte kostet 25 Euro, die Abendkarte (gültig ab 17 Uhr) gibt es für 20 Euro.

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