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Theatertipps für die Woche vom 14. März

koeln.de-Tipps: Das Beste aus Kölner Theatern

Jede Woche neu stellt koeln.de sehens- und hörenswerte Höhepunkte aus dem Kölner Kulturleben vor. Dies sind unsere Tipps für die Woche vom 14. März bis zum 20. März 2011.   

Toller/Fallada (Literarischer Dialog/Studiobühne)

Beide waren in den 1920 und 1930er Jahren erfolgreiche deutsche Schriftsteller. Der eine ein überzeugter Sozialist, flüchtete vor dem Faschismus in die USA und nahm sich dort 1939 das Leben. Der andere blieb im Lande, lavierte sich durch die Nazi-Diktatur und starb 1947 in Berlin an Herzversagen. Ernst Toller und Hans Fallada stehen als Gegenpole, die auf unterschiedliche Weise um ihr Überleben kämpfen. In „Toller/Fallada“ treten sie in einen Dialog über Leben, Tod und Überleben.

Das Zwei-Personen-Stück mit Kevin Herbertz und Manuel Moser begeisterte bei seiner Premiere im vorigen Jahr auch durch seine Verortung in der heutigen Zeit Publikum und Kritiker. „Fulminant, intelligent und witzig“ hieß es. „Toller/Fallada“ ist eine Produktion von c.t.201, eine der vielen profilierten freien Kölner Theatergruppen. Ihre Stücke werden regelmäßig für den Kölner Theaterpreis nominiert, den sie 1995 und 2002 auch erhielt.

Studiobühne – 16. und 17.3., 20. bis 22.3., jeweils 20 Uhr, Universitätsstr. 16a, 50937 Köln, Karten: Tel. 02 21 / 470 45 13 oder per E-Mail über www.studiobuehne.uni-koeln.de

Saving the World (Film und Theater/Halle Kalk)

„Wie soll man leben, damit die Welt bestehen bleibt?“ – solche und andere, große und kleine Fragen stellte das Künstlerkollektiv „Gob Squad“ einen ganzen Tag lang Passanten auf dem Rudolfplatz vor sieben kreisförmig angeordneten Kameras. Ihre Beobachtungen und Aussagen, gänzlich unzensiert, kann man nun unter dem Titel „Saving the World“ in der Halle Kalk nebeneinander auf sieben Leinwänden sehen – eine aussagekräftige, widersprüchliche und vor allem humorvolle Bestandsaufnahme des Zeitgeists: Ein Blick zurück aus der Zukunft auf die ganze Welt in rund 90 Minuten mit versöhnlichem Ende.

Gob Squad (auf Deutsch etwa „Schnauzen-Combo“) wurde 1994 an der Universität von Nottingham gegründet. Die Spezialität der Gruppe ist es, mithilfe des Films den Alltag ins Theater zu bringen. Für die Aktion „Saving the World“ – die auch schon in anderen Städten durchgeführt wurde – gab es 2009 beim Theaterfestival „Impulse“ in Düsseldorf den Preis des Goethe-Instituts.

Halle Kalk – 15. und 16.3., jeweils 20 Uhr, Neuerburgstraße, Köln-Kalk. Karten: Kartenservice im Opernhaus, Offenbachplatz, 50677 Köln, Mo-Fr 10-18.30 Uhr, Sa 11-18.30 Uhr, Tel. 0221 / 22 12 84 00, tickets@buehnenkoeln.de, www.schauspielkoeln.de

Böse Schafe (Monolog/Theater der Keller)

Es ist schon Jahre her, dass der Junkie Harry starb. Raubüberfälle, Drogen, Lügen – nichts konnte Sojas große, aufopferungsvolle Liebe zu ihm erschüttern. Was ihr davon blieb, ist ein Schulheft mit undatierten Einträgen. Mit seiner Lektüre versucht sie, ihren damaligen Gefühlen auf den Grund zu gehen und sich neu zu finden. Genau 89 Sätze sind es, in denen Harry festgehalten hat, was ihn im Berlin des Jahres 1987 beschäftigte, als er mit Soja zusammen war. Vieles kommt vor, eine fehlt: Soja.

„Böse Schafe“ beruht auf dem gleichnamigen preisgekrönten Roman von Katja Lange-Müller (erschienen 2007), in Köln wurde das Stück erstmals auf die Bühne gebracht. Das packende Ein-Frauen-Stück fesselt durch die einfühlsame Darstellung von Johanna Marx – sie hatte auch die Idee zur Dramatisierung und sie mit der Autorin erarbeitet, Regie führt Nils Daniel Finckh –, ihr subtiles, intensives und überaus vielseitiges Spiel zwischen flapsig-naiv, gefühlvoll-verletzlich, rasender Wut und rotziger Härte.

Theater der Keller – 13. und 19.3., jeweils 20 Uhr, Kleingedankstr. 6, 50677 Köln, Karten: Tel. 02 21 / 31 80 59 (Mo-Fr 10-17 Uhr), www.offticket.de, tickets@theater-der-keller.de, www.theater-der-keller.de

Onlinespiele

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