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Festival

Köln feiert Bob Dylans 70. Geburtstag

Am 24. Mai wird Bob Dylan 70 Jahre alt. Der Geburtstag wird auch in Köln gefeiert – mit einem Festival: Filme Konzerte, Gespräche, Lesungen und Ausstellungen stehen vom 12. Mai bis 3. Juni auf dem Programm.

Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 12. Mai mit "Dylans Geister - Hommage an einen literarisch denkenden Popstar" ab 21:30 Uhr im Blue Shell. An diesem Abend feiert das Literaturhaus Köln als Veranstalter Dylan mit Songs und einer Collage aus Texten von Autoren wie Arthur Rimbaud, Charles Baudelaire, Verlaine, Dylan Thomas, Franz Kafka, Bertolt Brecht und T. S. Eliot, die ihn u.a. zu seinem Song Don’t think twice, It’s all right inspirierten.

Wolfgang Niedecken, erklärter Fan und Interpret von Bob Dylan, tritt allerdings nicht bei diesem Festival auf. „Wir wollen keine Coverversionen bringen, keine Dylan-Epigonen, sondern ungewohnte Blicke auf den Künstler öffnen“, erklärt Dirk Raulf, Bass-Saxofonist und für den musikalischen Programmteil zuständig. Dafür sorgen sollen etwa die Kölner Bands „Erdmöbel“ und „Deep Schrott“, letztere das weltweit einzige Bass-Saxophon-Quartett. Bei dem „Forever young“- Konzert am 26. Mai in der Comedia (20 Uhr) treten u.a. weiter auf Jazzpianist Hans Lüdemann und „Meret & The Tiny Teeth“. Dahinter verbergen sich die Schauspielerin und Sängerin Meret Becker und Mitglieder von Ars Vitalis.

Auch auf die bekannten Filme mit und über Bob Dylan wird verzichtet. Also nicht „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ oder die Scorsese- Dokumentation „No Direction home“ aus dem Jahr 2005. Stattdessen das Vierstundenepos „Renaldo and Clara“ (28. Mai, Brücke, 19 Uhr, Eintritt frei) entstanden bei Dylans England-Tournee 1975. Wolfgang Strobel, Vorsitzender des Kölner Kunstvereins und Gast bei jeder Dylan-Tournee in Deutschland, erinnert sich, den selten gezeigten Film einmal in Köln gesehen zu haben: „Schrecklich lang, aber man muss durchhalten.“

Festival ohne Festivalleitung

Fehlen werden bei diesem Festival auch Dylans Malkünste. Kunstexperte Strobel: „Das muss auch nicht sein.“ Stattdessen zeigt der Kunstverein Papierarbeiten von Lutz Ellerbrock, zu denen ihn Dylans Radiosendung „Theme Time Radio Hour“ inspiriert hat. Daraus sind Ausschnitte zu hören, der Musiker und Dichter stellte von 2006 bis 2009 wöchentlich im Satellitenradio „XM-Radio“ seine Lieblingsmusik und Songs vor, die seine Arbeit beeinflusst haben – nie aber eigene Werke.

Es ist ein Festival ohne ein klassisches Festivalbüro und ohne Festivalleitung, die die Richtung bestimmt. „Hier haben sich elf Institutionen zusammengefunden, die jede ihren eigene Sichtweise auf Bob Dylan zeigen wollen – jenseits gänger Dylan-Interpretationen“, so noch einmal Raulf. Lediglich bei Werbung und Organisation arbeite man zusammen. Zu den Mitwirkenden gehören u.a. das Literaturhaus, Der Andere Buchladen, King Georg, Museum Ludwig, die Musikhochschule und das Wohnzimmertheater. (js/ol)

Das komplette Programm unter: www.dylan-koeln.de

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