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Film der Woche

Wunderkinder

"Wunderkinder" erzählt die Geschichte dreier Kinder, die in der Ukraine des Jahres 1941 miteinander musizieren - und erst den Terror Stalins und dann die Besetzung durch die Nazis erleben.

Seine Unterhaltungsfilme mit Stars wie Heinz Rühmann, Sonja Ziemann und Peter Alexander prägten das Kino der Nachkriegszeit. Bis heute sind es aber auch Dramen über die deutsche Geschichte, mit der der inzwischen 93-jährige Berliner Filmproduzent Artur Brauner sein Publikum immer wieder aufwühlt. Auch wenn nicht alle seine Filme über die Gräuel der Nazis an der Kinokasse erfolgreich waren, bleibt der Holocaust-Überlebende ein wichtiger Mahner wider das Vergessen.

Zusammen mit seiner Tochter Alice (45) hat Brauner nun «Wunderkinder» produziert. Darin wird erzählt, wie Kinder den deutschen Überfall auf die Sowjetunion erlebt haben.

Es ist das Jahr 1941. In der Ukraine werden zwei Hochbegabte als Wunderkinder gefeiert: der Violinist Abrascha (gespielt von dem auch im wirklichen Leben als musikalisches Ausnahmetalent geltenden Elin Kolev) und die Pianistin Larissa (Imogen Burrell). Auch Hanna (Mathilda Adamik), die Tochter des im Ort ansässigen deutschen Brauerei-Direktors Max Reich (Kai Wiesinger), spielt Geige. Doch während Abrascha und Larissa die Konzertsäle Russlands füllen und sogar vor Stalin auftreten, bleibt Hanna allein und einsam in der elterlichen Villa. Sie wünscht sich nichts so sehr, als mit den beiden Kinderstars zu musizieren.

Bildergalerie Wunderkinder

Die Eltern von Larissa und Abrascha reagieren abwehrend auf dieses Ansinnen. Doch Brauerei-Direktor Reich vermittelt, es fließt Geld und schließlich willigt Geigenlehrerin Irina (Gudrun Landgrebe) ein, die drei Kinder gemeinsam zu unterrichten. Über ihre Liebe zur Musik finden auch die jungen Talente langsam zueinander. Doch ihre Freundschaft droht mit dem Überfall der Deutschen auf die Sowjetunion jäh zu enden. Die Reichs werden vom sowjetischen Geheimdienst verfolgt, die jüdischen Familien von Larissa und Abrascha helfen ihnen, sich zu verstecken. Unter der deutschen Besatzung müssen dann Hannas Freunde um ihr Leben fürchten.

Die sehr überzeugend spielenden Kinder entwickeln unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller («Der tote Taucher im Wald», «Gottes mächtige Dienerin») eine große Präsenz auf der Leinwand. Aus dem Erwachsenen-Ensemble sticht der Liedermacher Konstantin Wecker heraus, der aus dem SS-Standartenführer Schwartow einen äußerst furchteinflößenden Täter macht. Am Ende spielen Larissa und Abrascha im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben. Und eines der beiden Wunderkinder wird den Holocaust nicht überleben. (dpa)

Wunderkinder in den Kölner Kinos
Die offizielle Homepage zum Film
Bildergalerie Wunderkinder

 

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