Film der Woche
New Moon - Biss zur Mittagsstunde
Berlin (ddp). "New Moon - Biss zur Mittagsstunde" scheint bereits vor der ersten Vorführung ein Erfolg zu werden. Der zweite Teil der Vampirsaga "Twilight" hatte zu Beginn des Vorverkaufs einen neuen Rekord aufgestellt, mittlerweile wurden in Deutschland rund 300 000 Karten verkauft.
Die Fans erwartet eine gelungene Verfilmung des Bestsellers von
Stephenie Meyer, in der eine weitere Spezies übernatürlicher Wesen
auf den Plan tritt.
Nachdem Bella (Kristen Stewart) am Ende von "Twilight" nur knapp
den tödlichen Fängen des Vampirs James entkommen war, genießen sie
und Edward (Robert Pattinson) ihre junge Beziehung.
Das Liebesglück schlägt aber allzu rasch in tiefste Verzweiflung um. Bella schneidet sich auf ihrer Geburtstagsfeier in den Finger und entfacht den Blutdurst von Edwards Bruder Jasper. Um seine Freundin vor einem Schicksal als seelenloser Vampir zu bewahren, verlässt Edward mit seiner Familie die Kleinstadt Forks. Am Boden zerstört und von schrecklichen Albträumen geplagt, zieht sich Bella in den folgenden Monaten ganz in sich zurück.
Erst ihr alter Spielkamerad Jacob (Taylor Lautner) vermag wieder ein wenig Freude in ihr Leben zu bringen. Bald schon muss Bella allerdings den Grund für das plötzlich so muskulöse Erscheinungsbild Jacobs erkennen.
Die jungen Männer seines
Indianerstamms können sich in riesige Wölfe verwandeln und sind auf
der Jagd nach der Vampirin Victoria, die Bella wegen des Tods ihres
Gefährten James nach dem Leben trachtet.
Gerade hat Bella für Jacob Gefühle entwickelt, als sie eine
furchtbare Nachricht erreicht.
Durch eine Falschinformation glaubt Edward, dass sie sich das Leben genommen hat, und will sein eigentlich unsterbliches Dasein durch den adeligen Vampirclan der Volturi beenden lassen. Bella begibt sich zum Stammsitz der mächtigen Vampire in Italien, um Edward zu retten. Fans dürfen aufatmen: Regisseur Chris Weitz ("Der goldene Kompass") erweist sich entgegen erster Vorbehalte als gute Wahl für "New Moon".
Zur Bildergalerie von "New Moon - Biss zur Mittagsstunde"Er ersetzt den blaustichigen modernen Look seiner Vorgängerin Catherine Harwicke durch sattere Farben und epische Bilder, die der Handlung angemessen sind. Die Spezialeffekte fallen auch dank eines höheren Budgets deutlich überzeugender aus als noch in "Twilight". Fans von Robert Pattinson müssen erwartungsgemäß die meiste Zeit auf ihren Schwarm verzichten. Er ist allerdings im Gegensatz zur Buchvorlage in Visionen Bellas nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen.
Der 17-jährige Taylor Lautner meistert nach seinem rigorosen
Trainingsprogramm den Wechsel vom netten Teenager zum gefährlichen
Zwitterwesen. Die Produzenten hatten anfangs erwogen, ihn durch einen
zehn Jahre älteren Schauspieler zu ersetzen.
Über das neue Liebesdreieck scheint Regisseur Weitz leider jedoch
ein wenig das Ursprungspaar zu vergessen.
Vor allem der arg verkürzte Schlussakt nach Edwards Rettung bringt die Figuren und Zuschauer um die im Buch ausführlich beschriebene emotionale Wiederannäherung, die die Basis für alle folgenden Handlungsstränge bildet.Etwas gezwungen wirkt auch der abrupte Cliffhanger, dessen Ausgang jeder Fan ohnehin kennt. Alle nicht Eingeweihten müssen sich bis 15. Juli gedulden. Dann kommt bereits der dritte Teil "Eclipse -Biss zum Abendrot" in die deutschen Kinos.
Fantasy, USA 2009
Regie: Chris Weitz
Darsteller: Kristen Stewart,
Taylor Lautner, Robert Pattinson
131 Min.
Ab 12 Jahren
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"New Moon - Biss zur Mittagsstunde" in den Kölner Kinos
"New Moon - Biss zur Mittagsstunde" in den Bonner Kinos
Weitere Neustarts
(Erstellt am 23. November 2009 - 14:53 Uhr; aktualisiert 26. November 2009 - 9:02 Uhr)









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