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Film der Woche

Harry Potter und der Halbblutprinz

Berlin (ddp). "Ich schätze das sechste Buch ganz besonders, es zeigt mehr Romanzen in Hogwarts als je zuvor." Der Regisseur David Yates, der zum zweiten Mal einen Band der Bestsellerreihe von Joanne K. Rowling um den Zauberlehrling Harry Potter verfilmte, gibt mit dieser Aussage den Kurs vor.

"Harry Potter und der Halbblutprinz" in unserem CineChannel

An Spannung und Action, Terror, Magie und Humor mangelt es auch in der aktuellen Filmadaption "Harry Potter und der Halbblutprinz" nicht. Doch je älter die Hauptfiguren werden, umso wichtiger werden auch hormonelle Impulse und amouröse Verwicklungen. Nachdem das Hollywood-Studio Warner Bros. den Kinostart von "Harry Potter und der Halbblutprinz" von November 2008 auf Juli 2009 verschoben hatte, dehnte sich die Wartezeit seit dem fünften "Harry Potter"-Film für die Fangemeinde auf zwei Jahre aus.

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Auch wenn die Pottermania nach der Publikation des siebten und letzten Romans spürbar nachgelassen hat, so hat sich das Warten doch gelohnt. Denn der jüngste filmische Zauberstreich bietet packendes Fantasykino mit großem Starfaktor und hohem Unterhaltungswert. In seinem sechsten Jahr in der Zaubererschule Hogwarts muss Harry (Daniel Radcliffe) erleben, dass der böse Lord Voldemort und seine Schergen, die Todesser, erneut erstarken.

Während Menschen spurlos verschwinden und mysteriöse Attentate Angst verbreiten, fühlen sich auch Harry, seine Freunde Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) und die anderen Schüler in Hogwarts nicht mehr sicher. Harry ist überzeugt, dass der fiese Draco Malfoy (Tom Felton) hinter den Anschlägen in der Schule steckt und von Professor Snape (Alan Rickman) gedeckt wird.

Der Schuldirektor Dumbledore (Michael Gambon) glaubt zwar nicht an Harrys These, gibt ihm aber Privatunterricht, bei dem Harry wichtige Erkenntnisse zu Voldemorts Vergangenheit gewinnt. Diese stellen eine wichtige Vorbereitung für die absehbare Entscheidungsschlacht gegen den dunklen Lord dar. Hilfe bekommt Harry auch vom seltsamen Professor Horace Slughorn (Jim Broadbent), den Dumbledore zur Rückkehr an die Schule überredet hat.

Für Komplikationen sorgen derweil die Teenager-Hormone. So fühlt sich Harry zu Rons Schwester Ginny (Bonnie Wright) hingezogen, die aber bereits einen Freund hat. Ron wiederum wird von Lavender Brown (Jessie Cave) umgarnt, was bei Hermine Eifersuchtsanfälle auslöst. Terrorangst lähmt nun nicht nur die Schule, sondern auch die Muggelwelt. Dabei tritt der dunkle Lord gar nicht selbst auf.

Indem Dumbledore mit Harrys Hilfe endlich herausfindet, warum Voldemort nicht vernichtet werden konnte, wird zugleich das Fundament für das noch ausstehende Duell der Duelle gelegt. Der Brite David Yates, der bei den Potter-Filmen 5 und 6 Regie führte und auch den letzten Roman, auf zwei Filme verteilt, adaptiert, folgt unübersehbar dem Trend der Vorlagen. Je älter Harry und sein Darsteller werden, umso ernster wirkt der Mix aus Fantasy, Abenteuer, Action, Romantik, motiviert durch den aufrechten Kampf gegen das Böse und gewürzt mit einer Prise Humor.

Zum Problem wächst sich allerdings inzwischen aus, dass die Darsteller längst nicht mehr wie 16 aussehen, vor allem nicht Rupert Grint als Ron. Während die Hormone die Zauberschüler so heftig umtreiben wie noch nie, rücken andere Themen in den Hintergrund, seien es die früher so wichtigen Quidditch-Turniere oder die Auftritte der skurrilen oder schrecklichen Fabeltiere. Unter den Figuren-Neuzugängen setzen vor allem Jim Broadbent als Eigenbrötler Slughorn und Jessie Cave als anhängliche Lavender markante Akzente. Die digitalen Spezialeffekte sind vom Feinsten und werden in dramaturgisch sinnvollen Portionen eingesetzt.

Die Fangemeinde wird aufmerksam registrieren, dass die Filmemacher sich die Freiheit genommen haben, zwei Szenen neu zu erfinden, dafür aber den Showdown am Astronomieturm erheblich zu kürzen. Bis zum Abschluss der Reihe müssen sich die Fans abermals gedulden: Die beiden letzten Potter-Filme kommen erst im Herbst 2010 und im Sommer 2011 heraus.

Großbritannien/USA 2008
Regie: David Yates
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint
153 Minuten

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