Köln beliebteste Jeckenhochburg
Karnevalstouristen müssen tief in die Tasche greifen
Köln platzt an Karneval aus allen Nähten. Während die einen die Stadt deshalb am liebsten verlassen wollen, zieht es zigtausende Jecken aus ganz Deutschland in die Karnevalshochburg - mehr als nach Düsseldorf oder Mainz. Der Ansturm treibt die Preise für Hotelzimmer drastisch in die Höhe.
Vom 16. bis zum 22. Februar heißt es in Köln "Jedem Jeck sing Pappnas". Unter diesem Motto feiern dieses Jahr hunderttausende Jecke gemeinsam Karneval in Köln. Wer nicht in der Stadt lebt und keine Couch bei Freunden oder Verwandten findet, benötigt während der närrischen Tage ein Zimmer in einem Kölner Hotel, am besten in Nähe der Kölner Innenstadt, dem Zentrums des rheinischen Frohsinns.
Keine andere Stadt zieht an Karneval mehr Besucher an als Köln. Vor allem Düsseldorf und Mainz können mit der Domstadt nicht mithalten. Doch den Spaß lässt sich das Kölner Hotelgewerbe teuer bezahlen: Touristen müssen mit Preiserhöhungen bis zu 36 Prozent rechnen, wie das Hotelportal HRS herausfand. Während man außerhalb der Karnevalssaison durchschnittlich 95 Euro für eine Nacht in Köln einplanen muss, zahlen Besucher während der Karnevalstage um die 130 Euro. Etwas günstiger kommen die Touristen in den Karnevalshochburgen Mainz (90 Euro) und Düsseldorf (82 Euro) weg.
Nur Rio und Venedig sind noch teurer
Noch teurer wird es für Jecken, die ein internationales Karnevalsziel wie Venedig oder Rio de Janeiro wählen. Wer den Carnevale di Venezia live miterleben möchte, muss für eine Nacht im Hotel mindestens 164 Euro bezahlen. In Brasiliens Karnevalsmetropole Rio de Janeiro pilgern jedes Jahr so viele Touristen aus der ganzen Welt, dass die Hoteliers die Preise um 48% erhöhen. Ein Zimmer kostet pro Nacht ungefähr 280 Euro. Dafür spart man hier am Kostüm, denn bei dem tropischen Klima reicht eigentlich schon ein Bikini.
(Erstellt am 6. Februar 2012 - 14:26 Uhr; aktualisiert 7. Februar 2012 - 10:14 Uhr)









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