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Musical-Premiere

Jellicle Cats bringen Publikum zum Schnurren

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Die beliebtesten Katzen der Welt statten der Domstadt einen Besuch ab: Die Jellicle Cats. Fünf Wochen sind Rum Tum Tugger, Mungojerrie und die restliche Katzenschar des Musicalklassikers "Cats" in einem Theaterzelt in Köln-Deutz zu erleben. Das Premierenpublikum brachten die Samtpfoten am Dienstag ohne große Mühe zum Schnurren. 

Bereits eine Stunde vor Beginn der Musicalpremiere am Dienstagabend wurde es ziemlich eng vor den Eingängen des Cats-Zelts an der Gummersbacher Straße. Auf einem roten Teppich sammelten sich zahlreiche Prominente, um sich mit den Kätzchen von einer angereisten Fotografen-Schar ablichten zu lassen. Gekommen waren unter anderen Sänger Ross Antony, Musiker Stephan Brings und die Schauspielerinnen Mirja Boes und Janine Kunze, um sich um im Kratzen und Fauchen zu üben: "Ross, jetzt bitte eine Katzenpose" oder "Janine, bitte einmal die Nägel ausfahren" lauteten die Anweisungen der Presse, auf die die Promis herzlich gern reagierten. Leoparden-Shirts und Leggins einiger Stars unterstützten die Katzenoptik darüber hinaus hervorragend.

Bildergalerie: Prominente bei der Cats-Premiere

Mit einer Viertelstunde Verspätung begann das Musical schließlich, indem sich der Saal verdunkelte und Katzenaugen auf der Bühne und über den Köpfen der Zuschauern zu blinken begannen. Die vorige Lautsprecher-Anweisung, die Gänge während der Vorstellung freizuhalten, ließ annehmen, dass die felligen Tiere durch den Zuschauerraum auftreten würden. Und so kam es auch: Aus allen Ecken und Kanten schlichen insgesamt 23 Katzen hervor, um die Show mit dem "Jellicle Cats Song" zu eröffnen. 

Das Publikum ganz nah dran am Geschehen

Gleich zu Beginn von "Cats" fiel die besondere Teilhabe der Zuschauer an dem Musical auf: Die sogenannte "Zentralbühne" in dem eigens für das Musical entworfenen Theaterzelt ist zu drei Vierteln von Zuschauerreihen umschlossen, sodass keiner der Gäste mehr als 20 Meter vom Bühnengeschehen entfernt Platz nimmt. Und wenn die Vierbeiner schließlich durch die Sitzreihen streifen und sich an den ein oder andere Gast anschmiegen, wird das Publikum selbst zum Teil des turbulenten Treibens.

Als Kulisse dient ein mit Müll übersäter, abgelegener Schrottplatz. Zwischen ausrangierten Möbeln, zerschlissenen Fahrradreifen,  Autowracks und rostigen Öfen finden sich einfarbige, gestreifte, gefleckte, getigerte, dicke, dünne, gepflegte und verwahrloste Katzen ein, um von Alt Deuteronimus, dem Sippenältesten, zu erfahren, welche Katze die Reise zum "Heaviside Layer" antreten darf und wiedergeboren wird.

Mit der Hebebühne in den Himmel 

Doch bevor die Entscheidung getroffen wird, stellen sich die Katzen eine nach der anderen ihrer eigenwilligen Natur gemäß persönlich vor. Mungojerrie und Rumpleteazer - ständig zu Unfug und Späßen bereit -  ziehen das Publikum mit ihrer verspielten Art in ihren Bann. Rum Tum Tugger, einem Kater mit langer Mähne und gestlyt wie ein Rockstar, liegt die Damenwelt zu Füßen.

Bildergalerie: Musical Cats in Köln

Der tierische Magier Mr. Mistoffelees überzeugt durch tänzerisches Können: Zwanzigfache Pirouetten mit anschließenden Spagatsprüngen demonstrieren das wahnsinnige Talent der Darsteller. Maccavity, der Bösewicht mit dem schmuddeligen Rothaarfell, sorgt mit jeder Menge Pyrotechnik für ordentliche Spannung auf der Bühne.

Der Star unter den Katzen ist Grizabella, die alte Glamourkatze, deren Fell durch einen grauen Mantel abgetragen und schäbig wirkt. Sie ist die Auserwählte, die am Ende auf einer Hebebühne zur Wiedergeburt in den Himmel aufsteigt und das Publikum mit dem lang erwarteten Lied "Erinnerung" beglückt.

Fauchen, Putzen, Kuscheln - Was im Hintergrund passiert

Während des gesamten Stücks ist es ein Vergnügen nicht nur das Spiel im Vordergrund, sondern das Ensemble auf der gesamten Bühne zu betrachten: Alle Darsteller haben ihre Rolle dermaßen verinnerlicht, dass sie sich auch abseits des Rampenlichts, eben in typischer Katzenmanier, hinter den Ohren putzen, kuscheln und fauchen.

Auch als die Tänzer und Sänger bei tosendem Applaus am Ende der Show Blumensträuße überreicht bekommen, scheinen sie ihre tierische Rolle nicht aufgeben zu wollen: Mit ihren "Näschen" riechen sie an den Blumen, niesen und schütteln sich. Andere rupfen an den Blüten und wirbeln sie verspielt quer über die Bühne. Ein wirklich gelungener Abschluss für ein Musical, das vor allem auch Familien mit Kindern zu einem Ausflug nach Köln-Deutz einlädt. 

Jetzt Tickets bestellen!

Tickets für das Musical Cats, das vom 22. September bis 28. Oktober 2012 in der Originalinszenierung und in Deutsch zu sehen ist, kosten ab 19,90 Euro. 

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