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Fazit zu Weiberfastnacht

Köln feiert Karneval - relativ friedlich

Die ganze Welt schaut in diesen Tagen auf den Kölner Karneval, es scheint, als warte man geradezu auf schlechte Nachrichten. Doch die blieben bislang aus: Die Jecken feierten an Weiberfastnacht vergleichsweise friedlich, erst gegen Abend erhöhte sich die Zahl der üblichen Zwischenfälle. Trotzdem ist das Fazit von Polizei und Ordnungsamt insgesamt positiv. Ein Überblick über die Sicherheitslage am Donnerstag.

Das von manchen gefürchtete große Chaos ist ausgeblieben am ersten Karnevalstag. Lag es am Dauerregen, an der verstärkten Polizeipräsenz oder an der Berichterstattung im Vorfeld?  Es war wohl ein bisschen von Allem. Die zuständigen Institutionen berichten am späten Donnerstagnachmittag von einem insgesamt ruhigen Verlauf. Es gab weniger Rettungseinsätze als im Vorjahr und Anzeigen im normalen Rahmen. 

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Bildergalerie: Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Alter Markt

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Wie an Karneval zu erwarten, wurde die Stimmung am Abend jedoch teilweise aggressiver - verschuldet wohl durch den hohen Alkoholkonsum. Im Einsatz waren etwa doppelt so viele Polizeibeamte wie im letzten Jahr, die Präsenz war auf den Straßen deutlich sichtbar.

Die Fakten im Einzelnen: Die Kölner Polizei berichtet von insgesamt 224 Anzeigen (etwas mehr als im Vorjahr) und 181 Personen, die in Gewahrsam genommen wurden. Es gab 467 Platzverweise und bis zum Donnerstagabend 18 gemeldete Sexualdelikte.

Feuerwehr und Rettungsdienst melden 372 Einsätze zwischen 7 und 18 Uhr und damit deutlich weniger als im letzten Jahr (471 Einsätze). Die Feuerwehr rückte 28-mal aus (viermal öfter als letztes Jahr).

Die Maßnahmen gegen Wildpinkler scheinen Wirkung gezeigt zu haben. Vergleicheise gesittet verrichtete Mann und Frau, was getan werden muss. „Nur" rund 60 Männer (im Vorjahr 99) und nur eine einzige Frau wurden beim Wildpinkeln erwischt. Dafür gibt es diese Jahr eine erhöhte Geldstrafe von mindestens 60 Euro. Auch das Glasverbot wurde gut angenommen, berichtet das Ordnungsamt.

Sexueller Übergriff vor laufender Kamera und Pfefferspray in der Disko

Zwischenfälle gab es wie jedes Jahr. Besonders brisant: während einer Live-Übertragung wurde eine belgische Reporterin am Alter Markt sexuell belästigt. Ein 17 Jahre alter Jugendlicher hat sich mittlerweile der Polizei gestellt. Die Frau war während einer Live-Übertragung an Weiberfastnacht vor laufender Kamera sexuell belästigt worden. Der Schüler sei am Freitag in Begleitung seiner Mutter auf einer Kölner Wache erschienen, teilte die Polizei am Samstag mit. Er gab an, sich auf einem Internetvideo der Fernsehübertragung wiedererkannt zu haben. Bei der Vernehmung habe der Jugendliche aber abgestritten, in sexuell motivierter Absicht gehandelt zu haben. Seine Aussage wird nun überprüft.

Unterdessen ist der 17-jährige Verdächtige, der am frühen Freitagmorgen eine junge Frau niedergeschlagen und möglicherweise vergewaltigt haben soll, wieder auf freiem Fuß. Der Tatverdacht gegen den Jugendlichen habe sich nicht erhärtet, teilte die Polizei am Samstag mit. Festgenommen wurde dafür ein anderer Verdächtiger im gleichen Alter. Er soll am Samstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Um kurz vor 19 Uhr kam es vor einer Diskothek am Rudolfplatz zu einer größeren Schlägerei zwischen zwei Gruppen, drei Personen wurden verletzt.Kurze Zeit später versprühte ein Mann Pfefferspray in der Diskothek „Triple A" am Rudolfplatz. Drei Frauen mussten vor Ort behandelt werden, die Diskothek wurde vorübergehend geräumt. Anschließend ging die Party jedoch weiter. (mt/dpa/kb/Foto: imago/Joernx Neumann)

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