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15. bis 19. August

Gamescom 2012: Mehr Fläche, mehr Service, mehr Spiele

Bereits zum vierten Mal öffnet die Computerspiele-Messe Gamescom am 15. August ihre Tore in Köln. Auf 140.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erwartet die Besucher fünf Tage lang alles was das Gamer-Herz begehrt. Neben den klassischen PC- und Konsolenspielen werden dabei erstmals auch Neuheiten für Handhelds, Tablet-PCs und Smartphones zu sehen sein.

Von Cora Finner 

Vom 15. Bis 19. August geht die Gamescom in eine neue Runde. Und mit ihr verwandelt sich Köln für fünf Tage in das Mekka für Videospielfans aus der ganzen Welt. Die Gamescom ist die größte Spielemesse Europas. 2011 machten über 270.000 videospielbegeisterte Besucher die Hallen der Kölner Messe unsicher. Und auch in diesem Jahr ist der „Run auf die Tickets groß“, fasste der Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), Maximilian Schenk, den laufenden Kartenverkauf zusammen. Dabei gab es im Vorfeld der Messe nicht nur gute Nachrichten. Neben Nintendo, Sega und THQ hat zuletzt auch Xbox-Hersteller Microsoft auf eine Teilnahme an der Gamescom verzichtet. Damit kommt von den großen Konsolenherstellern nur Sony in die Domstadt. 

"Die Absagen sind schade. Aber ich glaube, dass die Messe dennoch ein großer Erfolg wird", ist Schenk weiter optimistisch. Und auch der Gamescom-Veranstalter Koelnmesse betonte, die Messevorbereitungen seien voll auf Kurs. „Mehr als 370 Unternehmen aus 31 Ländern haben ihre Teilnahme bislang bestätigt. Das sind 20 Prozent mehr als zu einem vergleichbaren Zeitpunkt im vergangenen Jahr“, freute sich die Geschäftsführerin Katharina C. Hamma. Neben der Anzahl der Aussteller hat sich auch die Fläche vergrößert: Insgesamt 140.000 Quadratmeter können von den Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes erkundet werden. "Es ist einer der Schwerpunkte, dass die Besucher probieren und spielen, anfassen und mitmachen können. Und das wird auch in diesem Jahr gewährleistet sein", versprach Schenk. 

Neu: Mobile Gaming, cosplay village und Trailerkino 

Neben den üblichen PC- und Konsolenspielen, werden dieses Jahr in der "mobile gamesworld" erstmals auch Neuheiten für Handhelds, Tablet-PCs und Smartphones präsentiert. Schließlich sei die Gamescom eine „360-Grad-Messe“ und lege großen Wert darauf, alle Aspekte des Themas Gaming abzudecken, so der BIU-Geschäftsführer. Ebenfalls eine Premiere feiert das so genannte „cosplay village“. Hier warten verschiedene Aktivitäten und Events auf alle Fans des kostümierten Spiels. „Schon 2011 waren ganz viele Leute da, die mit Leidenschaft die Kostüme ihrer Lieblingscharaktere getragen haben. Dem wollten wir eine Plattform bieten“, erklärte Schenk die Idee dahinter. Und noch eine Neuheit erwartet die Besucher: Erstmalig wird es in Zusammenarbeit mit LG ein Trailerkino geben. Dieses bietet Platz für bis zu 500 Spielefans, die hier täglich die aktuellsten Spiele-Trailer live und hautnah erleben können. 

Wie bereits in den vergangenen Jahren bildet die "entertainment area" der Gamescom (Hallen 6-10) das Epizentrum der interaktiven Unterhaltung. „Rund 300 Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren sind hier erstmals anspielbar, bevor sie in den Handel kommen“, so die Geschäftsführerin der Koelnmesse, die vorab auch schon mal ein paar Aussteller-Namen verraten hat. „Trotz einiger Absagen können wir in Köln nahezu das gesamte ‚Who-is-Who‘ der Spielebranche begrüßen.“ Beispielhaft nannte Hamma die Firmen Sony, KochMedia, Konami, Ubisoft, Warner Bros oder wargaming.net.  

Erste Details zu den Spielen, die vorgestellt werden sollen, lieferte Electronic Arts. Einer Pressemitteilung zufolge wird auf der Gamescom die Fußballsimulation „FIFA 13“ zu sehen sein. Außerdem wird es Stände zu den Ego-Shootern „Medal of Honor: Warfighter“ und „Crysis 3“ geben. Auch der neueste Teil der Need-For-Speed-Serie „Most Wanted“ wird vorgestellt, ebenso wie die Städtesimulation „SimCity“. 

Neuer Eingang gegen das Einlass-Chaos  

Doch nicht nur am Inhalt, auch am Service der Gamescom wurde gearbeitet: Nachdem 2011 der Besucherandrang so groß war, dass der Einlass vorübergehend gestoppt werden musste, öffnet die Koelnmesse mit der Halle 11 als Eingangshalle ein weiteres Portal. Neben den bekannten drei Eingängen Nord, Süd und Ost dient dieses als exklusiver Eingang für Privatbesucher mit Vorverkaufstickets. Eine Kasse wird es hier nicht geben. „Damit sollte der Einlass deutlich schneller und entspannter möglich sein“, hofft Hamma, und freute sich schon jetzt auf „eine spannende vierte Ausgabe der Gamescom in Köln“. 

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