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Kinect, Move, We Sing Vol. 2, Donkey Kong

Gamescom-Reportage: Was taugen die neuen Spiele?

Auf der Gamescom sollte man vor allem eines machen: So viele neue Games wie möglich testen! Denn auf der Spielemesse präsentieren über 500 internationale Aussteller all das, was der Öffentlichkeit bislang noch vorenthalten war. Unsere koeln.de-Reporterinnen haben sich in den Spiele-Dschungel begeben.

Von Klaudia Fernowka und Ronja Gasper

Eine abgedunkelte Halle, laute Musik, Stände in allen Formen und Farben und rundherum flimmernde Bildschirme: Ohne Zweifel, die koeln.de-Reporterinnen befinden sich im Paradies der Computerspiele. Als am Mittwochmorgen die Computerspiele-Messe "Gamescom" in Deutz ihre Pforten für Fachbesucher und Presse öffnet, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus - und weiß angesichts von 120.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auch nicht, wo man anfangen soll.

Ein Plan muss her. Und der sieht so aus: Zuerst wird die neue Bewegungssoftware "Kinect" von Microsoft  für die Konsole Xbox getestet. Sie soll nach dem Willen von Microsoft Nintendos Wii zukünftig Konkurrenz machen. Auch Sonys neue "Move"-Bewegungsgsteuerung für die Playstation ist interessant. Außerdem auf dem Plan: "Donkey Kong Country Returns" und das Karaoke-Game "We Sing Vol. 2" für die Wii. Gesagt, getan. Hier sind ihre Spiel-Berichte:

Xbox Kinect "Dance Evolution" ✩✩✩✩ (4 von 5 Punkten)

Huch, kein Controller? Nein, bei "Kinect", der neuen ergänzende Hardware zur Xbox360, wird das Spiel allein durch Bewegungen und Sprache gesteuert. Das ist im ersten Moment zwar etwas befremdlich, macht aber umso mehr Spaß, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat.

Zum Gewöhnen bleibt unserer Reporterin Ronja auf der Gamescom jedoch erstmal nicht viel Zeit: Sie wird eingescannt, die nette Dame von Konami wählt einen Tanz aus und schon geht es los: Hände wedeln, Schritte in alle Richtungen, Drehen, Springen - viel Nachdenken kann man bei "Dance Evolution" nicht, will man doch seinem Idol auf dem Bildschirm sämtliche Bewegungs-Kombinationen nacheifern.

Doch die neue "Xbox Kinect" macht Spaß und hat vor allem eine Innovation gegenüber der "Nintendo Wii": Keine Controller und somit auch kein lästigen Batteriewechsel. Es bleibt allerdings die Frage, ob sich auch Actionspiele auf diese Weise spielen lassen. Denn eine Waffe ohne Knopfdruck zu bedienen, dürfte schwierig werden.

Die "Xbox Kinect" soll noch vor Weihnachten erscheinen und 150 Euro kosten. Im Paket mit der Xbox360 wird sie für 300 Euro erhältlich sein.

Playstation Move "TV Superstars" 
✩✩✩ (3 von 5 Punkten)

Auf den Ersten Blick erinnert der Controller des neuen "Playstation Move" an ein leuchtendes Mikrofon, hinter der farbwechselnden Kugel verbirgt sich jedoch die ganze Technik von Sony neuester Bewegungsspiel-Hardware. Am Stand von "TV Superstars" zeigen die Besucher deshalb schon vollen Körpereinsatz.

Auch koeln.de-Reporterin Klaudia traut sich an das neue Party-Spiel. Bevor es los geht, wird aber zunächst ein persönlicher Avatar erstellt. Dank der dazugehörigen Kamera kann man die Reporterin jetzt lachend, grinsend und schmunzelnd als Spielfigur auf dem Bildschirm sehen, damit sind die ersten Lacher schon garantiert.

Das Game besteht aus verschiedenen Mini-Spielen und macht vor allem mit vielen Mitspielern Spaß. Mit dem "Move Motion" Controller in der Hand wird man zum Helden der eigenen Reality-TV Show und muss Tanzen, wild die Arme kreiseln und sich verbiegen. Gegenüber der vergleichbaren "Ninendo Wii", reagiert das neue System von Sony deutlich empfindlicher. Neben einer Reihe von Partyspielen können auch komplexere Games wie "Resident Evil 5" oder "Heavy Rain" mit der "Move" gespielt werden.

Das Starterpack von "Playstation Move" soll noch im Herbst erscheinen. Rund zwanzig weitere Spiele, unter anderem auch "TV Superstars", folgen Anfang nächsten Jahres.

Nintento Wii "We Sing Vol. 2" ✩✩ (2 von 5 Punkten)

Karaoke-Spiele für Konsolen sind keine Seltenheit. So gibt es "Singstar" für die Playstation 2 und 3 von Sony bereits seit 2004, das Konkurrenz-Produkt "Lips" von Microsoft ist seit 2008 auf dem Markt. Mit "We Sing Vol. 2" wollen Nintendo Wii und Nordic Games nun endgültig an den Erfolg ihrer Vorgänger anknüpfen.

Dies gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, denn wirklich neu scheint koeln.de-Reporterin Ronja das Konzept von "We Sing Vol. 2" nicht.

Das Design der Mikrophone - die übrigens nicht schnurlos sind - wirkt lieblos, die Gestaltung des Spiels erinnert stark an "Singstar" für die Playstation 3. Und auch die Spracherkennung lässt zu wünschen übrig: Meist reicht schon ein Summen, um den gewünschten Ton zu treffen. Anders als bei "Lips" für die Xbox werden einem bei diesem Spiel jedoch ein paar Schwierigkeitsstufen angeboten.

Neu ist, dass bei "We Sing" vier Mikrophone angeschlossen werden können, was sich besonders bei Karaoke-Partys als praktisch erweisen kann. Auch die Song-Auswahl von "We Sing Vol. 2" überzeugt: Mit 30 Songs und internationalen Künstlern wie den Rihanna ("Umbrella") und Lady Gaga ("Just Dance") als auch Evergreens wie Elton Johns "Tiny Dancer" und Bonnie Tylers "Total Eclipse Of The Heart" ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Es gibt jedoch keine Extrasongs zum Download, wie es beispielsweise bei "Lips" der Fall ist.

Einzig mit seinem Party-Feeling kann "We sing Vol. 2" punkten: Neben einem Acht-Spieler-Modus werden lustige Herausforderungen wie "Blindes Singen" und "Erreiche als erster Spieler 5000 Punkte" angeboten. "

We Sing Vol. 2" erscheint am 30. August und wird rund 50 Euro kosten. Ab Oktober soll es außerdem eine "Robbie Williams"-Ausgabe mit einer Bonus Single geben.

Nintendo Wii "Donkey Kong Country Returns"
✩✩✩✩✩ (5 von 5 Punkten)

Der Nintendo Charakter "Donkey Kong" gilt als Meilenstein in  der Spielgeschichte. Als erster Bösewicht der Spielewelt überhaupt, hatte er es bereits 1980 auf Marios Prinzessin abgesehen. Über die Jahre machte der Gorilla mit der Krawatte aber auch in vielen anderen Spielen wie "Donkey Kong Country" oder dem Trommelspiel "Donkey Konga" eine gute Figur.

Mit dem neuen "Donkey Kong Country Returns" kehrt Nintendo wieder zu seinen Wurzeln zurück und legt den Klassiker neu auf. Genau das Richtige für den Retro-Fan Klaudia, die sich sogleich ins Dschungelabenteuer stürzt.

In den Levels werden sofort Erinnerungen an die Vorgänger wach: Im Urwald über Abgründe springen, Fässer durch die Gegend werfen und natürlich jede Menge Bananen sammeln. Auch der kleine Diddy Kong ist wieder dabei und ermöglicht einen Co-op Modus, in dem man den Dschungel zu zweit unsicher macht.

Dank der Wii-Steuerung mit Remote und NunChuck reichen ein paar einfache Bewegungen aus, schon trommelt Donkey auf den Boden und es regnet Bananen. Entgegen dem Trend präsentiert sich das Jump&Run-Spiel im klassischen 2D und erscheint im Winter exklusiv für die Wii. Nach dem "Super Mario Bros." bereits große Erfolge feiern durfte, wird sicherlich auch dieser Klassiker bei Nintendo-Fans punkten können.

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