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Gamescom 2011

Das sind die Highlights der Spielemesse

Noch größer, internationaler und vor allem noch mehr Spiele: Am Mittwoch öffnete die Gamescom zum dritten Mal in der Rheinmetropole Tür und Tor für Fans interaktiver Unterhaltung. koeln.de-Reporter Max Falkenstern hat sich in den Messetrubel gestürzt und schildert seine gesammelten Eindrücke von den kommenden Highlights aus der Welt der Computer- und Videospiele.

Brechend volle Hallen, meterlange Schlangen und dröhnend laute Musik – und trotzdem pilgern Jahr für Jahr Tausende Videospielbegeisterte zur Gamescom in Köln, Europas Leitmesse für interaktive Unterhaltung. Und das hat einen triftigen Grund: Nur hier können sie die neuesten Gaming-Highlights lange vor ihrem Erscheinen anspielen. Für diesen einzigartigen Moment nimmt ein echter Fan einzige Strapazen in Kauf. 

Neues von Kinect und Move

Runter von der Couch und rein ins Vergnügen. Unter diesem Motto riefen Microsoft und Sony das Publikum im vergangenen Jahr zur körperlichen Ertüchtigung auf. Beide Spieleunternehmen stellten ihre beiden Bewegungssteuerungen vor. Microsoft setzt auf Kinect, eine spezielle Kamera, die Bewegungen und Sprachen registriert und unmittelbar in das Spiel überträgt. Zusätzliche Peripherie wird nicht benötigt. Sony schwört hingegen auf den kabellosen Move-Motion-Controller, der von Handhabung der Wii-Fernbedienung sehr ähnlich ist, rein optisch allerdings an eine bunte Discokugel erinnert. Der Trend zur aktiven Betätigung beim Spielen setzt sich in diesem Jahr weiter fort. Beide Unternehmen sind mit zahlreichen neuen Kinect- und Move-kompatiblen Titeln nach Köln angereist.

In Star Wars Kinect für die Xbox 360 dürfen sich beispielsweise bis zu zwei Spieler gleichzeitig als Jedi-Ritter versuchen. Mit der rechten Hand schwingen die Freizeit-Kämpfer das Laserschwert und zersäbeln Droiden oder schleudern Lasersalven auf die Feinde zurück. Mit der Linken wirken sie die Macht und schubsen beispielsweise mit einer schnellen Vorwärtsbewegung der Hand unvorsichtige Gegner von einer Plattform. Das macht im Selbstversuch einen Heidenspaß, auch wenn zwischendurch bei der Erfassung von Bewegungen kleinere Verzögerungen auftreten.

Sportlicher geht es bei Move Fitness zur Sache. Sony bringt damit einen eigenen Personal-Trainer für ihre stationäre Spielkonsole PlayStation 3 auf den Markt. Bei einer der unterschiedlichen Übungen gilt es, möglichst schnell auf einen virtuellen Boxsack einzuhauen. Das bringt nicht nur Punkte, sondern verbessert zudem die Kondition. Der koeln.de-Reporter kam mächtig aus der Puste.

Sony bringt die PlayStation Vita zum Anfassen

Ob auf dem Smartphone, Tablet-PC oder Handheld: Mobile Spiele, die praktisch von jedem Ort aus abrufbar sind, erfreuen sich wachsender Beliebtheit und generieren große Umsätze. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich Sony ein Stück vom Kuchen abschneiden möchte.

Mit ihrem nagelneuen Taschenspieler PlayStation Vita bläst das Unternehmen zum Kampf gegen den Konkurrenten Nintendo. Zwar verfügt Vita nicht über ein autostereoskopisches 3D-Display, wie der erst Ende März in Europa eingeführte Nintendo 3DS. Dafür fällt der Touchscreen von Sonys mobiler Spielkonsole mit 12,7 Zentimetern etwas größer aus. Außerdem ist PlayStation Vita im Vergleich ein schnellerer Prozessor sowie mehr Arbeitsspeicher verbaut, was sich positiv auf die Grafik auswirken soll.

Und tatsächlich: Beim Anspielen von Resistance: Burning Skies springt einem die hochauflösende Optik direkt ins Auge – sie erreicht beinahe sogar PlayStation 3-Niveau. Der Ego-Shooter punktet allerdings nicht nur mit Schauwerten, er nutzt auch nahezu alle Steuerungsmöglichkeiten des Handhelds. Mithilfe der Analogsticks bewegt sich der Protagonist, ein Feuerwehrmann, der eine Alieninvasion abwehren muss, durch die detaillierte Spielumgebung fort. Granaten werden über das Tippen auf ein entsprechendes Bildschirmsymbol geworfen. Mit den Schultertasten feuert der Spieler seine reguläre Waffe ab und mit der Kreis-Taste lädt er nach.

Das mag sich auf den ersten Moment vielleicht komplex anhören, die Steuerung geht aber schon nach kurzer Zeit sehr gut von der Hand. Wer es jetzt selbst einmal ausprobieren möchte, stattet Sony in der Halle 7.1 einen Besuch ab. Das WLAN-fähige Gerät wird in Europa erst Anfang 2012 für 249,99 Euro erhältlich sein.

3D ist immer noch Trendthema

Spielen in der dritten Dimension ist die Zukunft. Das zumindest möchte uns die Industrie weismachen. Kommende Highlights wie Battlefield 3, Deus Ex: Human Revolution und Uncharted 3 sind optional auch in stereoskopen 3D spielbar. Doch solange sperrige und teure Brillen für den 3D-Genuss vorausgesetzt werden, ist das Ganze für Spieler nur wenig interessant.

LG zeigt auf der diesjährigen Spielemesse, dass es auch ohne funktioniert. Auf dem Messestand des Hardwareherstellers dürfen Besucher zum Beispiel den neuartigen Monitor D2000 auf Herz und Nieren prüfen. In das Gehäuse des Bildschirms ist eine spezielle Kamera verbaut, die die Position des Zuschauers bestimmt und das 3D-Bild automatisch dem jeweiligen Sichtabstand anpasst. Das funktioniert in der Praxis recht gut, solange der Zuschauer frontal und nur wenige Meter entfernt vom Display steht. Über den Preis schweigt sich LG bislang aus. Günstig wird der Monitor bei der modernen Technik vermutlich jedoch nicht.

Spiele, Spiele, Spiele

Rund 300 Spiele werden auf dem 120.000 Quadratmeter großen Messegelände präsentiert. Von dem mit Spannung erwarteten Militär-Shooter Battlefield 3 über das Fantasy-Rollenspiel The Elder Scrolls: 5 bis hin zur Fußballsimulation FIFA 12 ist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei. Unter den vorgestellten Highlights sind auffällig viele Fortsetzungen zu populären Spiele-Reihen, was an sich nicht weiter verwerflich ist, solange am Ende die Qualität stimmt. 

Wer sich in die überlange Battlefield 3-Schlange einreiht, darf auf einer weitläufigen Mehrspieler-Karte in das Cockpit eines modernen Kampfjets steigen. Die bisher gezeigten Trailer haben im Hinblick auf die Grafik nicht zu viel versprochen. Der Ego-Shooter sieht sowohl auf PC als auch Konsolen einfach umwerfend aus. Das lässt sich auch von dem Endzeit-Ballerspiel Rage behaupten, das im vergangenen Jahr nur in einer selbstablaufenden Demo zu sehen war, jetzt aber komplett anspielbar ist.

Ein Besuch lohnt sich bei Blizzard. Das kalifornische Entwicklerteam reiste mit einer neuen spielbaren Demo zum Action-Rollenspiel Diablo 3 nach Köln. Interessierte können aus dem vollen Schöpfen und vom Barbar bis zum Mönch jeden Charakter ausprobieren. Außerdem dürfen Gaming-Fans erstmals an die StarCraft 2-Erweiterung Heart of the Swarm Hand anlegen.

Wer sich für Strategiespiele begeistert, kommt an dem Stand von Ubisoft nicht vorbei. Hier sind Spielstationen mit Anno 2070 aufgebaut, das neuerdings in einem futuristischen Szenario angesiedelt ist. Die Bedenken einiger Fans erweisen sich glücklicherweise als unbegründet. Anno 2070 behält das Flair der Vorgänger bei.

Bis Sonntag noch haben Spielefans bei der gamescom die Gelegenheit, selbst ihre Favoriten zu testen. Die Spielemesse öffnet täglich ab 10 Uhr ihre Pforten.

Alle Infos zur Gamescom finden Sie in unserem Gamescom-Spezial.

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