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koeln.de-Interview mit dem Showmaster

Florian Silbereisen: "Ich mag Kölle sehr gern"

Florian Silbereisen präsentiert am 17. Januar in der Kölner Lanxess Arena das "Überraschungsfest der Volksmusik" mit Sepp Maier, Wencke Myhre, Patrick Lindner, den Randfichten und dem Fernsehballett des MDR. Der bayerische Moderator und Sänger verrät gut gelaunt im Interview mit koeln.de, warum sein Adrenalin-Spiegel in Köln besonders hoch sein wird und wie er mit Parodien umgeht. Exklusiv auf koeln.de: Startet Torwartlegende Maier einen Bützchen-Wettbewerb?

Frage: Köln und das "Überraschungsfest der Volksmusik" – passt das überhaupt?

Silbereisen: Das passt sehr gut, das passt hundertprozentig zusammen. In Köln habe ich bisher immer extrem tolle Konzerte gefeiert. Es war jedes Mal wunderschön. Die Zuschauer sind hier einfach in Feierlaune. Das macht mir immer Spaß. Wir haben eine überraschende Show für die ganze Familie zusammengestellt. Es werden viele Emotionen geweckt.

Frage: Was gefällt Ihnen an einer Live-Show im Vergleich zu einem TV-Programm?

Silbereisen: Es ist noch viel spontaner und lebendiger, weil ich mehr auf den einzelnen Zuschauer eingehen kann, als wenn ich vor einer Rot-Licht-Kamera stehe. Wir werden aber auch in der Lanxess Arena mit Kameras arbeiten, haben riesige Videoleinwände dabei, um die Zuschauer mit einzubauen. Live in so einer Halle zu stehen, ist immer ein ganz besonderes Highlight.

Frage: Die Lanxess Arena ist eine der größeren Hallen, in der Sie während Ihrer Tournee auftreten. Und dann gleich als dritter Termin. Lampenfieber?

Silbereisen: Das ist schon ziemlich aufregend, bei der dritten Show in so einer großen Halle wie der Arena in Köln zu spielen. Es ging nicht anders, weil die Lanxess Arena sehr begehrt ist.

Frage: Dann hätten Sie also lieber am Ende der Tournee in der Lanxess Arena gespielt?

Silbereisen: Ja schon. Der Auftritt in Köln ist ein absoluter Höhepunkt. Gerade am Anfang kann doch noch mal eine Panne passieren. Umso mehr bereiten wir uns gerade sehr ehrgeizig vor, dass die Leute am 17. Januar wirklich eine perfekte Show erleben. Der dritte Auftritt und der dann gleich in der Lanxess Arena – da ist der Adrenalin-Spiegel und das Lampenfieber schon extrem hoch bei mir.

Frage: Sie versprechen Überraschungen. Können Sie den koeln.de-Usern schon eine davon verraten?

Silbereisen: Wenn Wencke Myhre ihren großen Hit „Er steht im Tor“ anstimmt und dann singt „und ich dahinter“, dann ist tatsächlich der Mann dabei, für den sie dieses Lied geschrieben hat. Sepp Maier, der ehemalige Nationaltorwart, wird dann wirklich im Tor stehen und mit ihr singen, aber auch mit mir gemeinsam für viel Spaß sorgen. Die Zuschauer dürfen auch von mir viel erwarten: Ich werde tanzen, ich werde parodieren, ich werde singen, ich werde aber auch für viele spannende Situationen sorgen.

Frage: Sind Kölner Künstler als Überraschungsgäste dabei?

Silbereisen: Nein. Regionale Kölner Künstler sind nicht dabei, die sind zur Karnevalszeit ja voll ausgebucht und täglich auf den Kölner Bühnen unterwegs. Natürlich freue ich mich immer, wenn in meinen Shows beispielsweise die Höhner auftreten. Aber die spielen in diese Zeit selbst fünfmal in der Lanxess Arena.

Frage: Können Sie sich denn als Bayer mit den Höhner verständigen? Wie ist es um ihre Kölsch-Kenntnisse bestellt?

Silbereisen: Et jot. Echte Fründe ston zusamme. Ein bissel geht es schon. Ich bin sehr gerne in Köln und mit den Höhner sehr gut befreundet. Ich habe auch bei Karnevalssitzungen schon auf der Bühne gestanden. Ich kenne Köln sehr gut und mag Kölle sehr gern. Und mein Lieblingslied ist „Hey Kölle – do bes es Jeföhl“.

Frage: Was ist das für ein Gefühl, wenn Sie als 27-Jähriger hauptsächlich ältere und weibliche Fans haben – die Ü60-Generation?

Silbereisen: Es gibt genügend Jüngere, die bei den Konzerten sind. Ich freue mich aber über jeden, der meine Show im Fernsehen oder live sieht. Mir ist egal, ob der 14, 16, 30, 60 oder 70 Jahre alt ist. Ich will diejenigen unterhalten, die Lust auf mich haben und die sich unterhalten lassen wollen. Ab und zu ist es auch ganz gut, dass es bei mir nicht so wie bei Tokio Hotel ist und ich noch ein ganz normales Leben führen kann.

Frage: Wie kommen Sie damit klar, dass Sie zum Beispiel bei der TV-Comedy-Sendung „Switch reloaded“ auf die Schippe genommen werden?

Silbereisen: Das ist für mich wunderbar. Das ist ein Ritterschlag (lacht). Letztendlich werden dort nur sehr Prominente veräppelt und auf die Schippe genommen. Wenn ich nach ein paar Jahren Showmaster-Beruf dazu gehöre, dann ist das ein Ritterschlag für mich. Ich finde es toll, und ich habe Michael Kessler, der mich parodiert, mehrfach schon in meine Show eingeladen. Aber bisher war er immer zu feige und hat abgesagt.

Frage: Dass Sie alles nicht bierernst nehmen, hat sich auch gezeigt, als Sie Ihre rote Glücksunterhose für eine Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn zur Verfügung gestellt haben. Haben Sie einen neuen Glücksbringer für die Show im Januar in Köln?

Silbereisen: Nein. Die Unterhose gibt es nach wie vor. Wie Popeye seinen Spinat isst, ziehe ich mir die Unterhose über – und dann geht es los. Die rote Unterhose gehört zu mir. Ich bin da echt abergläubig und deswegen muss die auch dabei sein, wenn ich auf der Bühne stehe.

Frage: Können die Kölner eventuell damit rechnen, dass Sie in der Domstadt am 17. Januar versuchen werden, Ihren Kussweltrekord mit 36 geküssten Frauen in einer Minute zu brechen? Würde doch zu den Bützchen im Karneval optimal passen, oder?

Silbereisen: Die Kölner geben ja ganz gerne Bützchen (lacht). Wir hätten wahrscheinlich eine gute Chance, hier den Rekord zu brechen. Vielleicht will der Sepp Maier den knacken. Er war eifersüchtig, weil ich den Weltrekord aufgestellt habe, und er hat schon angekündigt, dass er sich da was einfallen lassen wird. Die Kölner Damen werden nicht zu kurz kommen.

Das Gespräch führte Sebastian Reichert

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