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Bis 3 Uhr morgens

Ein Hauch Bohème bei der 10. Kölner Museumsnacht

Die Museumsnacht ist Kult: Trotz anhaltendem Nieselregen zog es am Samstag etwa 20.000 Kunstliebhaber durch die Museen der Stadt Köln. Diese öffneten gemeinsam bereits zum 10. Mal ihre Türen und boten ein Spezialprogramm mit Musik, Performance und Theater.

von Julia Schmitz

Im Museum für Angewandte Kunst duftet es nach Käse und Cocktails, am Fußende der großen Freitreppe drängeln sich die Zuschauer. Wenig später ertönt laute Pop-Musik, Mädchen mit wild hochtoupierten Haaren auf schwindelerregenden Absätzen stolzieren die Stufen herunter: Es sind die neuen Kollektionen verschiedener Designer aus dem Belgischen Viertel, die sich unter dem Namen „Le Bloc“ Anfang des Jahres zusammmenschlossen und an diesem Abend das Museum um das spannende Element des Modedesigns zerweitern.

Auch an den üblichen Publikumsmagneten dieser Veranstaltung ist der Zuspruch der Besucher groß: Bereits um kurz vor 19 Uhr – der Startschuß für die Museumsnacht ist noch nicht gefallen – ziehen sich lange Schlangen über die Domplatte, um die Domschatzkammer oder die Ausgrabungen unter der Kathedrale zu besichtigen, die in diesem Jahr zum ersten Mal öffentlich zugänglich sind. An der Garderobe des Römisch-Germanischen Museums kommt es um 20 Uhr bereits zu längeren Wartezeiten.

Ein Hauch von Bohème

Im Rahmen der beliebten Nachtschwärmer-Aktion gibt es nicht nur fertige Kunstprodukte zu bestaunen; auch wer sich für den Ideen- und Entstehungsprozess künstlerischer Exponate interessiert, kommt an diesem Abend nicht zu kurz: Im KunstWerk Köln, Deutschlands größtem selbstverwalteten Atelierhaus im Schatten der Zoobrücke, arbeiten rund 150 Maler, Bildhauer, Fotografen und Musiker. Zahlreiche von ihnen bieten in dieser Nacht einen Einblick in ihre farbenfrohen Ateliers, es duftet nach Ölfarbe und Rotwein, aus den Lautsprechern säuseln französische Chansons – die ehemalige Gummifädenfabrik durchzieht ein Hauch von Bohème.

Viele der Besucher nutzten die Lange Nacht der Museen für einen ausgiebigen Spaziergang durch die Kunstlandschaft und wären womöglich noch bis zum Morgengrauen geblieben: „Warum früher nachhause gehen? Es heißt doch Museumsnacht!“, fragt sich Marianne Schüller aus Köln-Sülz. Doch um 3 Uhr war dann aber Schluß – zumindest für den Zugang zu den Ausstellungen. Auf verschiedenen After-Show-Parties wurde dagegen tatsächlich noch bis zu den ersten Sonnenstrahlen getanzt.

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