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Theaterpremiere

Ehe? Der Mann im Theater am Dom traut sich

Das kann nicht gut gehen: Ein Standesbeamter, der die Ehe hasst, und täglich fünf Brautpaare ins Eheglück schicken muss und Magenschmerzen hat. Ein ehehassender Standesbeamter mit Magenschmerzen: Das kann nur gut gehen – schließlich ist „Der Mann, der sich nicht traut“ ein Klassiker unter den Boulevard-Komödien. Da ist ein Happy-End Pflicht. Und so war auch das Premierenpublikum im Theater am Dom zufrieden und spendete langen freundlichen Beifall.

Von Jürgen Schön

Im Mittelpunkt des Stückes steht der Standesbeamte Wolfgang Jäger (Markus Majowski). Seit ihn seine Frau mit dem 12-jährigen Sohn hat sitzen gelassen, hasst er die Ehe. Immerhin gönnt er sich jeden Dienstag mit seiner Sekretärin „Fräulein Lamm“ (Simone Pfennig) ein Schäferstündchen. Als Sohn Ullrich (Nico Venjacob), endlich volljährig, seine Gaby (Alice Zikeli) heiraten will, kommt es zum Krach zwischen Vater und Sohn.

Dann lernt der Beamte Gabys Tante Julia (Jeannine Bruch) kennen. Die hat zwar gerade ein Techtelmechtel mit dem verheirateten Piloten Teddy (Franceso Russo, der auch noch den Pizzabäcker Robertino spielt) , doch was soll’s. Es kommt, wie es kommen muss: Jäger verliebt sich in Julia. Nach einigen Hindernissen stehen am Ende drei Brautpaare auf der Bühne: Jäger und Julia, Ullrich und Gaby, Fräulein Lamm und Robertino. Und vier schwangere Frauen – denn auch Jägers Ex (Christine Kättner) hat sich zurückgemeldet.

Majowski ist der prominente Mittelpunkt des hervorragend aufeinander eingespielten Ensembles. Er ist der verklemmte Beamte, der großzüge Vater, der lügende Liebhaber, der liebestolle Casanova, darf auch mal in Frauenkleider schlüpfen und die Grenzen zur Klamotte überschreiten. Er hat das Publikum im Griff, Lacher und Szenenapplaus sind ihm gewiss. Gleiches gilt für seine Kolleginnen und Kollegen, die sich die Pointen punktgenau zuspielen.

Da mag manche Pointe auch etwas angestaubt wirken, bei Witzen kommt es bekanntlich vor allem darauf an, wie man sie erzählt. Und im Theater am Dom ist diese „Erzähl“-Kunst bestens aufgehoben. Da erträgt man auch die Schlussmoral, wonach – solange nichts Besseres erfunden wird – die Ehe die beste Form des Zusammenlebens von Mann und Frau ist. Nun ja. Curth Flatow hat das Stück immerhin schon 1973 geschrieben.

Wer sich einfach nur gut unterhalten will – beim „Mann, der sich nicht traut“ ist er gut aufgehoben.

„Der Mann, der sich nicht traut“ – bis 22. Juli, täglich 20 Uhr, sonntags auch 17 Uhr, , Theater am Dom, Opern-Passagen, Glockengasse 11, 50667 Köln. Karten: Theaterkasse 0221 / 258 01 53, www.theateramdom.de, sowie in unserem KölnTicket-Shop

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