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Death Metal und Diebe

Drinnen tosen In Flames, draußen warten Polizisten

Wenn In Flames, die schwedischen Melodic-Death-Metaller, zum Konzert aufspielen, geht es im Publikum drunter und drüber. Das nutzten im Palladium Kriminelle zu Diebestaten, wurden deswegen nach dem Auftritt von der Polizei empfangen.

Da staunten die Besucher des Kölner In-Flames-Konzertes am Freitagabend nicht schlecht. Als sie das Palladium verließen, empfing sie vor der Hallentür ein etwa 30 Mann starkes Polizeiaufgebot. Grund für die außergewöhnliche Polizeipräsenz: Auf den Spuren der schwedischen Melodic-Death-Metaller wandeln osteuropäische Banden, die die Gunst des wilden Tohuwabohus im Publikum mit Pogo, Crowdsurfing und Circle-Pit nutzen und viele Personen im Getümmel um Smartphones oder Geldbörsen erleichtern. Und auf die Kriminellen hatten es die Beamten abgesehen. Allerdings - der ganz große Fang blieb aus, eine Person wurde festgenommen. Im gleichen Atemzug gingen zwölf Anzeigen von bestohlenen Konzertbesuchern ein.

Den großen Fang, den die Ordnungshüter nicht machten, machten dagegen die über 3.000 Fans des Konzertabends. Zum einen gab es fürs Eintrittsgeld über vier Stunden Musik, zum anderen mit Papa Roach versierte Einheizer, die sich auch bestens als Headliner gemacht hätten. Ach ja - und mit In Flames eine Band, die einen echt großen Auftritt hinlegte, die Halle in Köln-Mühlheim aber mal so richtig unter Strom und in Wallung versetze. Dies nicht nur durch die druckvolle Musik von Sänger Anders Fridén (im Foto) und seinen Kumpels, sondern auch durch eine rasante Lightshow, die nach allen Regeln der Kunst konzipiert war.

Da machte es den wenigsten der Besucher wohl etwas aus, dass nach genau anderthalb Stunden zugabenfrei das deftige In-Flames-Feuerwerk abrupt endete. Trotz des unschönen Verabschiedungskomitees am Ausgang für die Besucher aber in jedem Falle ein gelungener Konzertabend. "Das war cool!", fasste ein Fan das Gesehene und Gehörte zwar dürftig und knapp, für einen Rocker aber vielsagend positiv zusammen. (Foto: Helmut Löwe)

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