• Home
  • Mo, 5. Dez. 2016
  • Stadtplan
  • cologne.de
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Experten

Public Viewing

Die Lanxess-Arena holt die EM-Stimmung nach Köln

Ab Freitag rollt der Ball bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Nur einen Tag später wird es auch für die deutsche Elf ernst. Mit Portugal wartet der erste Härtetest auf Jogis Jungs. Für alle, die dabei nicht live im Stadion sein können, holt die Lanxess-Arena die EM-Stimmung in die Domstadt.

Das EM-Fieber steigt. Und Köln freut sich auf das Public Viewing in und an der Lanxess-Arena. Denn: „Gemeinsam Fußball gucken macht doch viel mehr Spaß als alleine auf der Couch“, findet nicht nur Micky Nauber von der Band Domstürmer. Nach der EM 2008 und der WM 2010 findet das „Rudelgucken“ in Deutz in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. „Wir freuen uns, wieder kostenloses Public Viewing anbieten zu können“, sagt Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher, der an den Veranstaltungstagen wieder mit jeweils 34.000 Besuchern rechnet.

Die Public-Viewing-Tipps der koeln.de-Redaktion
Public viewing in Köln von A-Z

Neben den 18.000 Sitzplätzen im Innenraum der Lanxess-Arena ermöglicht der Einsatz eines 50 Quadratmeter großen LED-Trucks weiteren 16.000 Fans vor der Arena eine ganz besondere EM-Party. „Hier wird gemeinsam gefeiert, mitgefiebert und gejubelt – und das bei freiem Eintritt. Es würde uns sehr wundern, wenn da der Zuspruch nicht wieder so groß wäre“, ist Löcher optimistisch. 

Alle deutschen Vorrundenspiele live 

Gezeigt werden alle deutschen Vorrundenspiele, und zwar neben dem gegen Portugal noch die Partien gegen die Niederlande (13. Juni) und Dänemark (17. Juni). Alle Spiele beginnen um 20.45 Uhr. Außerdem wird auch das jeweils andere Gruppenspiel des Tages ab 18 Uhr live übertragen. „Einlass ist ab 16 Uhr“, so Löcher. Und die Vergangenheit habe gezeigt, dass alle Fans, die bis 18 Uhr da sind auch reinkommen. „Danach kann es schonmal eng werden“, warnte der Arena-Geschäftsführer. 

Achtung: Am 13. Juni ist das Public Viewing nur auf dem Außengelände möglich, weil die Arena durch eine andere Veranstaltung belegt ist.

Wie es nach der Gruppenphase weitergeht, steht unterdessen noch nicht fest. Man wolle zunächst die Vorrunde abwarten und dann entscheiden, sagte Horst Meyer, stellvertretender Amtsleiter des Kölner Sportamts. Bei einem Weiterkommen wäre zumindest das deutsche Viertelfinale gesetzt. Andersherum ist bei einem Ausscheiden nach der Vorrunde fraglich, ob es in der Arena überhaupt noch Live-Bilder aus Polen und der Ukraine geben wird. „Wir haben zuletzt bei der WM der Frauen gesehen, dass das Interesse erlischt, wenn die Heimmannschaft ausscheidet“, so Meyer. Auch die Übertragung der Spiele anderer Nationen habe nicht funktioniert. „Da ziehen sich die Fans in ihre Quartiere zurück.“ 

„Geschenk an die Kölner Bürgerinnen und Bürger“  

An ein mögliches Ausscheiden in der Vorrunde will jetzt aber noch keiner denken. Im Gegenteil: „So eine große Veranstaltung macht jede Menge Arbeit und lässt sich ohne Eintritt auch nicht ohne Verlust finanzieren. Dennoch hoffe ich, dass wir in diesem Jahr möglichst viele EM-Spiele mit deutscher Beteiligung zeigen können“, sagte Löcher. „Das ist unser Geschenk an die Kölner Bürgerinnen und Bürger.“  

Wie auch schon in den vergangenen Jahren beschränkt sich das Public-Viewing während der EM 2012 jedoch nicht allein auf das Übertragen der Spiele. DJs, Bands und Talkrunden mit Experten sind als Rahmenprogramm vorgesehen. Einer, der bislang bei jeder Veranstaltung dabei war, ist Bruce Kapusta. „Wenn die Fans ihre Fahnen schwenken und alle zusammen die Nationalhymne singen, das sind einfach Wahnsinns-Momente“, schwärmte der Trompeter. Und auch Meyer ist begeistert, von der „ganz besonderen Atmosphäre“ in der Arena: „Public Viewing funktioniert heute, und es wird auch noch in 20 Jahren funktionieren – weil es einfach ein riesen Spaß ist“, so der stellvertretende Sportamtsleiter. Moderieren wird das bunte Treiben wie schon in der Vergangenheit der Stadionsprecher der Kölner Haie, Oliver Frühauf. „Schließlich kennt kaum einer die Arena besser als er“, sagte Löcher mit einem Schmunzeln. 

Neben dem Spaß wird aber auch das Thema Sicherheit beim Public Viewing groß geschrieben. „Wir haben das Areal weiträumig eingezäunt und legen viel Wert auf die Einlass-Kontrollen“, erklärte Robert Kilp, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung. So sei es beispielsweise verboten, Glasflaschen mitzubringen. Auch Vuvuzelas oder laute Tröten müssten die Fans zuhause lassen. „Wir haben ein dauerhaftes Lautstärke-Messgerät vor der Arena installiert. Sollte der Geräuschpegel zu hoch werden, können wir reagieren“, so Klip weiter. Eine Ausnahme gibt es jedoch, wie der Ordnungsamts-Chef verriet: „Wenn Deutschland ein Tor schießt, darf es auch ruhig mal etwas lauter werden. Da hat sicherlich jeder Verständnis.“ (cf) 

Zum koeln.de-EM-Tippspiel

Onlinespiele

hex-puzzle-225.jpg
Ganz schön knifflig: Platzieren Sie die Sechseck-Elemente so, dass möglichst viele auf das Spielfeld passen.  Jetzt spielen!
smartybubbles-225.jpg
Schießen Sie Ihre Luftblasen auf mindestens zwei Blasen mit der gleichen Farbe und bringen Sie diese so zum Platzen. Achtung! Suchtgefahr!   Jetzt spielen!
mahjong-600.jpg
Mahjong op kölsch - können Sie alle Steine entfernen?  Mahjong spielen