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Kunst bis zum Morgengrauen

Der Dom öffnet seine "Unterwelt" zur Museumsnacht

Am 7. November feiert die"Lange Nacht der Kölner Museen" ihr zehnjähriges Jubiläum und biete auch in diesem Herbst wieder Kunst und Kultur bis zum Morgengrauen. Als besonderes Highlight können erstmals die Ausgrabungen in der "Unterwelt" des Kölner Doms besichtigt werden.

"Unser Anliegen ist es seit zehn Jahren, die ganze Museumslandschaft Kölns mit dem künstlerischen und musikalischen Potential der Stadt zu verknüpfen und den Besuchern zugänglich zu machen", so Urban Amhorst von der StadtRevue, dem Veranstalter der Museumsnacht. In den vergangenen Jahren seien einige Kulturorte geschlossen worden, darunter die Josef-Haubrich-Halle am Neumarkt, aber auch viele neue Teilnehmer zu der Aktion hinzugekommen. 

Tickets für die Museumsnacht bestellen

So ist es zum Beispiel in diesem Jahr zum ersten Mal möglich, die Ausgrabungen in der "Unterwelt" des Kölner Doms, an denen seit 1947 gearbeitet wird, zu besichtigen. Neben den stabilen Steinsockeln, auf denen die Kirche ruht, können hier ebenfalls Überreste der karolingischen Kathedrale aus dem 9. Jahrhundert begutachtet werden, auf deren Fundament der Dom erbaut wurde. Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucherandranges werden hier in dieser Nacht keine Führungen angeboten, jedoch stehen zahlreiche Mitarbeiter der Ausgrabungen vor Ort für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung. 

Kehrt das Gedächtnis zurück?

Auch die bisher geborgenen Artefakte des Historischen Stadtarchivs, das zu Beginn des Jahres einstürzte, werden in dieser Nacht erstmals wieder zugänglich gemacht. Das Museum Ludwig, das Wallraf-Richartz Museum, das Museum für Angewandte Kunst sowie das Stadtmuseum zeigen unter dem Titel "Das Gedächtnis kehrt zurück?" eine kleine Anzahl der Dokumente. Restauratoren berichten vor Ort über den Stand der Restaurierung. 

Doch auch die "alten Hasen" der Museumsnacht haben sich für den runden Geburtstag besondere Aktionen einfallen lassen. So lädt das Museum Ludwig parallel zur Ausstellung "Russische Avantgarde" zu einer "Russkaja Notsch", einer Russennacht ein, bei der verschiedene DJs die Ausstellungsräume mit ihrer feurigen Mischung aus Babuschkabreaks und Balkanbeats zum Tanzen bringen. 

Museum wird Laufsteg

Das Museum für Angewandte Kunst hingegen präsentiert sich in diesem Jahr ganz im Zeichen der Mode: Mitglieder der kreativen Modeszene "le bloc" aus dem Belgischen Viertel verwandeln die Freitreppe des Hauses kurzerhand in einen Laufsteg und lassen mit ihren neusten Kreationen und der passenden Musik an diesem Abend die 90er Jahre wieder aufleben.

Die Museen öffnen am Samstag, 7. November ihre Türen von 19 bis 3 Uhr morgens für Besucher (Die Domgrabungen schließen um 0.00 Uhr). Auch in diesem Jahr sorgt ein Shuttle-Busservice auf fünf Routen für ein reibungsloses Erreichen der Kulturorte. Tickets gibt es für 14,50 Euro im Vorverkauf oder an der Abendkasse, ein Ticket für 15,50 Euro (Nur bei KoelnTicket erhältlich) berechtigt darüber hinaus zur freien Fahrt im VRS. 

Alle weiteren Informationen finden Sie im Programmheft der Veranstaltung, welches ab dem 9. Oktober in allen teilnehmenden Häusern ausliegt oder unter www.museumsnacht-koeln.de (js)

 

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