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2. Juni 2012

Das Bürgerhaus Stollwerck feiert 25-jähriges Jubiläum

25 Jahre sind vergangen, seit das Bürgerhaus Stollwerck aus den Räumen der ehemaligen Schokoladenfabrik in das geschichtsträchtige Proviantamt an der Dreikönigenstraße umgezogen ist. Für Bürgerhausleiter Klaus Wyschka ist das ein „Anlass zum feiern, aber auch um zurückzuschauen“…

25 Jahre Bürgerhaus Stollwerck – das heißt, 25 Jahre Kulturhighlights von Rock über Oper, Tanz und Theater bis hin zu Kabarett und Comedy, 25 Jahre interkulturelle und pädagogische Angebote für alle Altersklassen, 25 Jahre Kunst und Begegnungsort. Kurz gesagt: "25 Jahre Bürgerhaus Stollwerck ist ein Anlass um zu feiern“, sagte der Leiter des Hauses, Klaus Wyschka. 

Und das wird auch gemacht. Am 2. Juni von 15 bis 18 Uhr lädt das Bürgerhaus-Team zu einem großen Fest in und um das rote Backsteingebäude an der Dreikönigenstraße in der Kölner Südstadt. „Wir haben ein buntes Programm zusammengestellt, bei dem vom Kind bis zur Großmutter alle auf ihre Kosten kommen“, versprach Wyschka. Mit dabei ist Deutschlands witzigste Gemüseköchin, Astrid Gloria, Kabarettist Christoph Sieber und der Unglaubliche Heinz (Gröning). Außerdem sorgen das Ensemble der Immisitzung sowie die Schäl Sick Brass Band für gute Stimmung. „Das sind alles Künstler, die dem Haus seit vielen Jahren verbunden sind“, so der Bürgerhausleiter. 

Auch verschiedenste Musiker und Theatergruppen zeigen am ersten Samstag im Juni dem Publikum ihr Können – und das ehrenamtlich, wie Wyschka verriet. „Es waren noch viel mehr Künstler bereit, an dem Fest mitzuwirken. Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen.“ Letztendlich hätte man jedoch „eine sehr schöne Mischung“ gefunden, ist er sich sicher. Durch das Programm führt der Kabarettist Thilo Seibel. Auch ein „Kind des Hauses“, wie der Leiter ihn liebevoll nannte. 

Tanz für die Kleinen, Kunst und Kultur für die Großen 

Natürlich sei die Jubiläumsfeier aber nicht nur etwas zum Stillsitzen und Zuschauen. „Es wird Bewegung im ganzen Haus geben – und auch davor“, hofft Wyschka neben vielen Teilnehmern vor allem auf schönes Wetter. Geplant seien Mitmach-Aktionen wie Hüpfburg und Tombola, aber auch Kindertanz und eine Modenschau. Für die Großen öffnen zahlreiche Ateliers ihre Türen und laden zum ausgiebigen Stöbern und Staunen ein. Und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Neben Kuchentheke und Bratwurstbude hat auch der Biergarten den ganzen Tag geöffnet. 

„Wir rechnen mit rund 300 Besuchen“, ist Wyschka optimistisch. Damit sei das Bürgerhaus zwar schon gut gefüllt, stelle das Team aber vor keine größere Herausforderung. „Wir haben ja schließlich Erfahrung mit solchen Veranstaltungen. Das kriegen wir schon hin.“ Dennoch sei er für jede vorherige Anmeldung dankbar, auch wenn das nicht zwingend erforderlich sei. „Natürlich können die Leute auch spontan kommen“, sagte Wyschka, fügte aber vorsichtshalber hinzu: „dann jedoch ohne Anspruch auf einen Sitzplatz.“ 

Eines der größten Bürgerhäuser in NRW – mit langer Historie 

Das 25-jährige Jubiläum ist für Wyschka jedoch nicht nur ein Grund zu feiern, sondern auch einer um zurückzuschauen. „Feste und Veranstaltungen gehören seit jeher dazu. Aber eigentlich sind wir eine pädagogische Einrichtung“, erklärte er. Das dürfe man nicht vergessen. Im Bürgerhaus Stollwerck gibt es auf fünf Stockwerken 50 Räume, die von Kindern, Jugendlichen, Senioren, Künstlern und Musikern genutzt werden. Es gibt zwei Kegelbahnen, ein Bistro mit Außengastronomie und regelmäßig Konzerte, Ausstellungen, Workshops und Seminare. "Wir haben im Jahr gut 170.000 Besucher", sagte Wyschka. Damit sei die Auslastung schon sehr hoch, allerdings sei speziell am Vormittag „noch Luft nach oben“. 

Das Bürgerhaus Stollwerck ist eines der größten Bürgerhäuser NRWs. Es logiert in einem roten Backsteinbau aus dem Jahre 1906, der ehemals als preußisches Proviantamt (Zeughaus) diente. Seit 1987 wird es als Bürgerhaus betrieben. Das neueste Kapitel in der Historie ist ein eigener Förderverein, der sich im vergangenen Jahr gegründet hat. Auch wenn die jährlich gut 1,5 Millionen Euro Unterhaltungskosten des Hauses von der Stadt finanziert werden, ist zusätzliches Geld nicht schlecht. "Die Unterstützung der Stadt ist freiwillig", erklärte Wyschka, "und bei der angespannten Haushaltslage sind Kürzungen jederzeit möglich." Aber darüber will er erst nach dem 2. Juni wieder nachdenken. „Jetzt wird erstmal gefeiert.“ 

Wer am 2. Juni mitfeiern möchte, kann sich noch bis zum 21. Mai telefonisch unter 0221/991108-0, per Fax unter 0221/991108-70 oder per E-Mail unter klaus.wyschka@stadt-koeln.de anmelden. (cf)

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